Ein schwerer Verlust für die ARD: Wir nehmen Abschied von einem geschätzten Schauspieler und sprechen seiner Familie unser aufrichtiges Beileid aus
München – Die bayerische Fernsehlandschaft trauert um einen Mann, der für viele Zuschauer weit mehr war als nur eine Nebenfigur auf dem Bildschirm. Heinrich Stadler, langjähriger Darsteller in der beliebten BR-Serie „Dahoam is Dahoam“, ist am 3. Dezember im Alter von 63 Jahren völlig überraschend verstorben. Die Nachricht erschütterte sowohl die Fans als auch das gesamte Produktionsteam zutiefst. Am Donnerstag bestätigte die Crew des Formats die traurige Meldung über ihren offiziellen Facebook-Kanal.

Auf der Webseite des BR wurde Stadler mit bewegenden Worten verabschiedet. „Am 3. Dezember 2025 ist unser lieber und langjähriger Kollege Heinrich Stadler verstorben. Bekannt als ‚Stadler‘, war er fast schon eine feste Institution in der Brauerei Kirchleitner und verlieh dem Alltag zwischen Sudkesseln und Büro durch sein Gitarrenspiel eine besondere Wärme. Unser tief empfundenes Mitgefühl gilt seiner Familie und seinen Angehörigen.“
Diese Zeilen zeigen, welch große Lücke der Schauspieler hinterlässt. Stadler zählte zu den vertrauten Gesichtern der Serie und wirkte in 136 Folgen mit. Seit 2008 verkörperte er den beliebten „Lagerleiter Stadler“ – eine Figur, die mit ihrer bodenständigen Art, ihrem Humor und ihrer ruhigen Zuverlässigkeit die Herzen der Zuschauer eroberte.
Für viele Fans war er nicht nur Teil der fiktiven Welt rund um die Familie Kirchleitner, sondern ein Stück Heimatgefühl, das man Woche für Woche vor dem Fernseher wiederfand. Kolleginnen und Kollegen beschrieben ihn als jemanden, auf den man immer zählen konnte: authentisch, warmherzig, bescheiden und stets bereit, die Produktion mit Leidenschaft zu unterstützen.
Doch Heinrich Stadler war nicht nur Schauspieler. Abseits der Kamera war er ein gelernter Bierbrauer und betrieb über viele Jahre einen kleinen Weinhandel – ein Ort, an dem er seine Begeisterung für Genuss und Handwerk mit anderen Menschen teilte. Diese Vielseitigkeit machte ihn zu einer Persönlichkeit, die weit über die Filmbranche hinaus geschätzt wurde.
Die genaue Todesursache ist weiterhin unklar. Was jedoch klar ist: Sein plötzlicher Tod reißt ein tiefes Loch in die BR-Familie. Die Anteilnahme von Fans, Freunden und Wegbegleitern zeigt, wie sehr Stadler geschätzt wurde – als Künstler, als Kollege und als Mensch.
Die „Dahoam is Dahoam“-Gemeinschaft nimmt Abschied von einem der ihren. Und viele Zuschauer werden ihn in Erinnerung behalten: als den freundlichen Mann, der ihre Fernsehabende ein Stück wärmer gemacht hat.





