Anna-Katharina Fecher nimmt Abschied mit einem Geständnis: ‚Es war eine unglaublich schwere Zeit für mich.‘
„Ein Abschied, der weh tut“ – Anna-Katharina Fecher spricht offen über ihren letzten Tag bei GZSZ
Für viele Fans kam ihr Ausstieg völlig überraschend – doch für Anna-Katharina Fecher, die in Gute Zeiten, schlechte Zeiten die beliebte Matilda Kunze verkörperte, war der letzte Drehtag ein Moment voller Emotionen. Jetzt spricht die Schauspielerin erstmals persönlich über ihren Abschied und darüber, was er für sie bedeutet.
„Ich musste mich zusammenreißen – aber irgendwann liefen die Tränen von allein“
Der Moment, in dem die letzte Szene abgedreht war, bleibt für Fecher unvergesslich.
„Ich wusste, dass dieser Tag kommen würde, aber er hat mich trotzdem überrollt“, erzählt sie. „Als die Kamera stoppte und das Team mir zuwinkte, konnte ich die Tränen nicht mehr zurückhalten.“
Sie beschreibt die Stimmung am Set als warm, liebevoll – aber eben auch bittersüß.
„Man verbringt so viel Zeit miteinander, dass sich das Team fast wie eine zweite Familie anfühlt. Der Abschied hat wehgetan.“

Warum der Abschied trotzdem der richtige Schritt ist
Trotz aller Emotionalität sieht Fecher ihre Entscheidung auch als Chance.
„Ich habe während der Dreharbeiten oft gemerkt, wie wenig Zeit mir für meine Familie geblieben ist. Das war auf Dauer schwer.“
Jetzt freue sie sich darauf, wieder präsenter zu sein – bei Geburtstagen, Alltagsmomenten und kleinen Dingen, die sonst oft an ihr vorbeigingen.
„Meine Familie hat sich riesig gefreut. Endlich bin ich wieder häufiger zu Hause.“
Wie sie auf die Fan-Reaktionen blickt
Seit der Bekanntgabe ihres Ausstiegs wird das Netz von Kommentaren überflutet. Viele Fans trauern, manche sind sogar wütend. Fecher reagiert mit großer Anteilnahme.
„Diese Welle an Unterstützung hat mich tief berührt. Ich hätte nie gedacht, dass Matilda in so kurzer Zeit so vielen Menschen ans Herz wächst.“
Jeder einzelne Kommentar gebe ihr Kraft – und ein bisschen Wehmut.
Kehre sie zurück? Fecher lässt die Tür offen
Ob Matilda eines Tages zurückkommen könnte? Fecher lächelt:
„Ich habe gelernt, niemals nie zu sagen.“
Und dann fügt sie hinzu:
„Wenn die Zuschauer wirklich möchten, dass Matilda wieder auftaucht – wer weiß? Vielleicht führt der Weg ja irgendwann zurück nach Berlin.“
Damit lässt sie die Fans hoffen. Zwar beginnt für sie jetzt ein neuer Lebensabschnitt, aber ein endgültiger Abschied klingt anders.
Ein Dank zum Schluss
In ihrer Botschaft richtet Fecher besondere Worte an jene, die sie jahrelang begleitet haben:
„Ich danke dem gesamten Team und allen Zuschauerinnen und Zuschauern. Ohne euch hätte diese Reise nicht so viel bedeutet.“
Nun blickt sie nach vorne – mit etwas Wehmut, aber auch viel Zuversicht.
„Manchmal muss man gehen, um wiederzukommen“, sagt sie zum Abschied.




