Es ist vorbei đą GroĂe traurige Nachricht! RTLZWEI trifft eine Entscheidung zu âDie Wollnysâ â Fans sind tief enttĂ€uscht!
Köln/MĂŒnchen – Angesichts wackeliger Quoten wird immer wieder ĂŒber ein mögliches TV-Aus fĂŒr “Die Geissens” und “Die Wollnys” spekuliert. Bei RTLZWEI gibt es derweil eine klare Tendenz.

Seit 15 Jahren werden die Familien mit der Kamera begleitet. Die Protagonisten könnten dabei nicht unterschiedlicher sein. WĂ€hrend Geld bei den MillionĂ€ren keine Rolle spielt, muss Silvia Wollny (60) mit ihrer GroĂfamilie oft jeden Euro umdrehen.
Und obwohl die Medienwelt derzeit einen extremen Wandel durchlebt, “Die Geissens” und “Die Wollnys” sind immer noch da. “Familien sind nie auserzĂ€hlt, weil sich ihr Leben stĂ€ndig verĂ€ndert”, stellte Malte Kruber jetzt gegenĂŒber “DWDL” klar.
ErgĂ€nzend fĂŒgte der RTLZWEI-Programmdirektor fĂŒr den Entertainment-Bereich noch hinzu: “Kinder werden Ă€lter, Beziehungen wandeln sich, neue Lebensphasen beginnen, und mit jeder Generation entstehen neue Dynamiken.” Es werde nie öde.
Dass dabei auch mal tiefe Quoten-TĂ€ler durchschritten werden mĂŒssen, ist fĂŒr Kruber ganz normal und gehe auf die “Balance aus Vertrautheit und Entwicklung” zurĂŒck: “Die Zuschauer kennen die Familien sehr gut, erleben aber gleichzeitig echte VerĂ€nderungen.”
SelbstverstĂ€ndlich ist der Langzeit-Erfolg nicht. FĂŒr den Programmboss ist dieser eng mit den handelnden Personen verknĂŒpft. Beide Familien hĂ€tten eine “hohe Bereitschaft, auch Konflikte, BrĂŒche und Selbstironie zuzulassen”.
Hohe Anforderungen: RTLZWEI sucht aktiv nach neuen Familien

Die Zuschauer erleben in den Formaten keine inszenierten Rollen, sondern Menschen, die sich ĂŒber unterschiedliche Lebensphasen hinweg sichtbar verĂ€ndern. “Die Fans haben [âŠ] eine emotionale Bindung aufgebaut”, so Kruber.
Weiter hĂ€lt er fest: “Diese Kombination aus GegensĂ€tzlichkeit und AuthentizitĂ€t ist extrem selten und schwer reproduzierbar.” Das ist wohl auch der Grund, warum RTLZWEI seit Jahren immer wieder damit scheitert, noch andere Familien auf dem TV-Markt zu etablieren.
Aufgeben will man die Idee in der Sendezentrale in MĂŒnchen aber nicht. “Wir halten selbstverstĂ€ndlich weiterhin Ausschau nach neuen Familien, sind dabei aber bewusst selektiv”, merkt Kruber im Interview an.
“Die Familien mĂŒssen ‘larger than life’ sein, also eine besondere LebensrealitĂ€t mitbringen. Gleichzeitig braucht es bodenstĂ€ndige Charaktere, in denen sich die Zuschauer mit ihren eigenen Freuden und Herausforderungen wiedererkennen können â und natĂŒrlich Humor”, so der Programmdirektor.





