War es menschliches oder technisches Versagen? Junge (5) stirbt in Kita Neue Spur aufgetaucht: Polizei enthüllt brisante Details

Vor der beschädigten Tür in der Kita in Berlin-Niederschöneweide werden Holzplatten angebracht

Berlin –Dort, wo Eltern ihre Kinder in Sicherheit glauben, ist ein Junge (5) ums Leben gekommen. Nach dem tödlichen Unfall in einer Berliner Kita ermittelt jetzt die Polizei.Der Unfall ereignete sich am Montagvormittag im Ortsteil Niederschöneweide. In derKitasoll das Kind gegen 10.15 Uhr von einer Tür erschlagen worden sein.Polizei prüft Ursache des UnglücksNun muss geklärt werden, wie es dazu kommen konnte. Es laufe ein Todesermittlungsverfahren, sagte ein Polizeisprecher. Untersucht wird, ob ein Handhabungsfehler oder ein technischer Defekt dafür verantwortlich war, dass die Tür stürzte.

Trauer vor der Kita nach dem tödlichen Unfall

Die Berliner Kita bleibt nach demUnfallnoch bis einschließlich Mittwoch geschlossen. Das teilte Susanne Gonswa, Sprecherin derBerlinerSenatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie, mit.Kita äußert sich mit StatementDie Kita veröffentlichte auf ihrer Website eine Stellungnahme. „Wir sind fassungslos, tief traurig und tragen selbstverständlich zur lückenlosen Aufklärung dieses Unfalls bei“, heißt es darin. „In Gedanken sind wir bei der Familie und allen Angehörigen des Kindes und drücken unser tief empfundenes Mitgefühl aus.“ Zudem teilte die Einrichtung mit, man stehe im engen Austausch mit der Senatsverwaltung, um die Betreuung derKinderweiterhin sicherzustellen.

Die genauen Umstände des Kita-Unglücks müssen noch geklärt werden

Notfall-Nachsorge für BetroffeneAuch Oliver Igel, Bezirksbürgermeister von Treptow-Köpenick: „Der Tod eines Kindes in einer Kita in Niederschöneweideerschüttert uns und erfüllt uns mit tiefer Trauer. Den Angehörigen möchten wir unser Mitgefühl aussprechen. Wir sind in Gedanken bei ihnen, aber auch bei allen Kindern, Eltern und Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der betroffenen Kita.“ Für alle Betroffenen werde eine Notfall-Nachsorge angeboten. „Es muss alles dafür getan werden, dass sich so etwas nicht wiederholen kann“, sagte der SPD-Politiker.

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