Loredana Wollny im Stich gelassen – Sie ist völlig verzweifelt
Hückelhoven – Loredana Wollny kämpft verzweifelt gegen bürokratische Hürden in der Schwangerschaft
In Hückelhoven erlebt Loredana Wollny (21) derzeit eine äußerst belastende Zeit. Die junge werdende Mutter von zwei Kindern steht mitten in ihrer Schwangerschaft vor großen Herausforderungen mit den deutschen Behörden. Die letzten Tage scheinen Loredana Wollny stark zugesetzt zu haben, wie sie auf Instagram emotional teilte.
Vor rund einer Woche reiste die 21-Jährige nach Deutschland zurück, nachdem ihr Arzt geraten hatte, ihr zweites Kind hier zur Welt zu bringen. Doch die Freude über die bevorstehende Geburt trübt ein schwerwiegendes Problem: Ihr Ehemann Servet (25) und ihr Sohn Aurelio (2) dürfen derzeit nicht nach Deutschland einreisen.
In einem mehrminütigen Video auf Instagram erklärte die Tochter von Silvia Wollny (60) verzweifelt:
„Mein Mann, mein Kind und ich erleben gerade eine Zeit, die man sich kaum vorstellen kann. Ich bin schwanger – eine Risikoschwangerschaft – und sitze nun ganz allein in Deutschland.“

Jahrelanger Kampf um ein Visum
Loredana und Servet kämpfen bereits seit zwei Jahren um ein Visum für den 25-jährigen Ehemann. Die Behörden hatten den ersten Antrag abgelehnt, aus Sorge, dass Servet in die Türkei zurückkehren könnte.
Seit der Eheschließung im April sind nun sechs Monate vergangen, doch Servet darf immer noch nicht einreisen. Loredana fasst die Situation kurz zusammen:
„Der Grund, warum Servet nicht nach Deutschland kommen darf, liegt bei den Behörden.“
Gesundheitliche Risiken verschärfen die Situation
Die jungen Eltern hoffen nun auf einen zweiten Antrag, insbesondere da Loredanas Schwangerschaft als Hochrisiko gilt und akute Nierenprobleme aufgetreten sind. Zahlreiche Stellen, darunter die Konsulate in Izmir und Antalya, das Auswärtige Amt sowie das Bürgeramt in Berlin, schweigen bisher zu dem Fall.
Im September reichte Loredana bei einem dringenden Termin alle erforderlichen Unterlagen ein – einschließlich eines ärztlichen Attests, das ihre kritische gesundheitliche Lage bestätigt. Ihnen wurde damals zugesichert, dass innerhalb von sieben bis vierzehn Tagen eine Entscheidung getroffen wird.
Verzweiflung und Hilflosigkeit
Bis heute warten Loredana und Servet auf eine Rückmeldung. Eine Rückkehr in die Türkei vor der Geburt ist für das jüngste Familienmitglied unmöglich. In ihren Instagram-Videos äußert Loredana die Angst um ihr Kind:
„Meine Nieren sind nicht mehr in Ordnung, und ich habe das Gefühl, dass das Baby nicht mehr lange leben wird.“
Völlig verzweifelt appelliert sie an das Gewissen der Behörden:
„Die Situation ist psychisch fast nicht auszuhalten – für mich und mein kleines Kind. Ich fühle mich verzweifelt, hilflos, im Stich gelassen. Es geht nicht um Papiere oder bürokratische Abläufe, sondern um Liebe und Fürsorge.“
Ein Appell an die Menschlichkeit
Die junge Mutter hofft nun auf eine baldige Lösung, damit sie nicht allein in Deutschland bleiben muss. Die Sorge um ihr Wohl und das ihres ungeborenen Kindes zeigt die menschliche Seite einer bürokratischen Tragödie, die weit über Formulare und Vorschriften hinausgeht.





