Nach dem entsetzlichen M-o-r-d an Fabian (†8): Mutter von Fabian (†8) ringt mit dem Schmerz – und den Fragen, die keine Antwort finden
Güstrow (Mecklenburg-Vorpommern) –
Der Fall um den achtjährigen Fabian bewegt weiterhin das ganze Land. Nun äußert sich erstmals Dorina L.s Anwältin Christine Habetha gegenüber RTL – und zeichnet ein erschütterndes Bild einer Mutter, die versucht, das Unfassbare zu begreifen.
Am 6. November wurde Gina H., die ehemalige Partnerin von Fabians Vater, festgenommen. Für Dorina L. kam diese Nachricht laut ihrer Anwältin nicht völlig überraschend. „Sie hatte bereits ein ungutes Gefühl, als klar wurde, wer den Jungen und unter welchen Umständen gefunden hatte“, sagt Habetha. Dennoch sei der Moment der Festnahme „ein tiefer Einschnitt“ gewesen.
Gina H. war über Jahre mit Fabians Vater liiert, betreute den Jungen oft mit und galt lange als vertraute Bezugsperson. „Fabian war dort häufig zu Besuch, fühlte sich wohl – fast wie zuhause“, berichtet Habetha. Auch Dorina L. selbst habe nie ein schlechtes Gefühl gehabt, wenn ihr Sohn Zeit bei Gina H. verbrachte.

Doch das Vertrauen wich zunehmend, nachdem es zwischen dem Vater und Gina H. immer wieder Auseinandersetzungen gegeben habe. Schließlich wurde der Kontakt beendet.
Heute kämpft Dorina L. mit vielen offenen Fragen – Fragen, die keine Mutter je stellen möchte. „Sie versucht, das Geschehene zu verstehen. Die Trauer ist unermesslich“, sagt Habetha. Besonders quält Dorina L. der Gedanke, wie die letzten Momente ihres Kindes gewesen sein könnten.
Noch liegen nicht alle Ermittlungsergebnisse vor. Die Anwältin betont, dass ihre Mandantin Geduld und Vertrauen in die Arbeit der Behörden habe. „Wir wollen keine voreiligen Schlüsse ziehen. Es gibt zu viele Spekulationen – wir warten ab, was die Spuren tatsächlich zeigen.“
Trotz all des Schmerzes zeigt Dorina L. Stärke. „Sie möchte Antworten, aber vor allem will sie, dass Gerechtigkeit geschieht – in Ruhe und mit Respekt“, so ihre Anwältin.





