TRAURIGE NACHRICHT: Dieter Wollny kämpft allein gegen die heimtückische Krankheit – doch die Ergebnisse sind herzzerreißend
Ein Überlebenskampf voller Mut: Dieter Wollny besiegt die Krankheit und blickt nach vorn
Hamburg – Vor etwa einem Jahr wurde das Leben des ehemaligen RTLZWEI-Moderators Dieter Wollny auf den Kopf gestellt. Bei einer Routineuntersuchung stellten Ärzte den Verdacht auf Lungenkrebs (Bronchialkarzinom). Für den erfahrenen TV-Moderator begann damit ein Kampf, der sowohl körperlich als auch seelisch alles von ihm abverlangte.
Bereits im März 2014 bemerkte Wollny erste Anzeichen: Beim Joggen litt er unter ständiger Atemnot. Wochen später verschlechterte sich sein Zustand, selbst das Treppensteigen wurde zu einer Qual. Schmerzen im Brustbereich erschwerten selbst kurze Alltagstätigkeiten. Ein MRI brachte die erschütternde Diagnose: Ein Tumor von 4,4 Zentimetern, der nicht operativ entfernt werden konnte.
Die folgenden Monate waren geprägt von intensiver Chemotherapie. Wollny beschreibt die Behandlung als körperlich äußerst belastend: Die Infusionen dauerten zwischen zehn und zwölf Stunden, und währenddessen fühlte er sich “kalt, fremd und beängstigend”. Neben der körperlichen Erschöpfung kämpfte er mit zahlreichen Nebenwirkungen – unkontrollierbares Zittern bis in die frühen Morgenstunden, extreme Müdigkeit und ein paradoxes Hungergefühl. Um die Übelkeit zu bewältigen, musste er essen, was zu einer Gewichtszunahme von 18 Kilogramm führte.
Doch nicht nur der Körper war belastet, auch die Psyche stand auf der Probe. Wollny berichtet von Momenten tiefster Verzweiflung, in denen der Gedanke an den Tod unvermeidlich war. “Es gab Augenblicke, in denen ich kurz dachte, es wäre einfacher, aufzugeben”, gesteht er offen. Doch gerade in diesen dunklen Stunden schöpfte er Kraft aus seinem eigenen Willen und aus der Unterstützung seiner Familie und Freunde.
Sein Durchhaltevermögen und seine positive Einstellung halfen ihm, die Krankheit Schritt für Schritt zu bekämpfen. In eigenen Worten: „Man stirbt nicht – zumindest nicht jetzt.“ Diese Haltung wurde zu seinem Leitmotiv während der Monate voller Therapien und Ungewissheit.
Heute gilt Dieter Wollny als gesund, obwohl das Risiko eines Rückfalls weiterhin besteht. Mit Humor und Lebensfreude meistert er nun seinen Alltag. Er vergleicht die ständige Wachsamkeit im Umgang mit der Krankheit scherzhaft mit dem Fahren eines Motorrads ohne Helm – ein Risiko, das er bewusst annimmt, ohne die Freude am Leben zu verlieren.
Besonders betont Wollny die Bedeutung seines sozialen Umfelds: Ohne die Unterstützung von Familie und Freunden hätte er den Kampf nicht bestehen können. “Ich hätte das niemals alleine geschafft”, sagt er. Die Erfahrung hat ihn geprägt und zugleich eine neue Wertschätzung für das Leben und die kleinen Momente im Alltag vermittelt.
Seine Geschichte ist ein Beispiel für Mut, Hoffnung und Durchhaltevermögen. Sie zeigt, dass auch in scheinbar ausweglosen Situationen die eigene Willenskraft und die Unterstützung von Mitmenschen den entscheidenden Unterschied machen können. Dieter Wollny lebt heute ein aktives, bewusstes Leben und inspiriert damit viele Menschen, die ähnliche Herausforderungen durchmachen.




