đ„ ENTLARVTES MANĂVER: So hat sie ihre Kollegen manipuliert und getĂ€uscht
Bares fĂŒr Rares: HĂ€ndlerin sticht Kollegen mit diesem Trick aus
“Bares fĂŒr Rares”HĂ€ndlerin sticht ihren Kollegen mit geheimen Handzeichen aus

Eine prachtvolle Libellen-Brosche hat Axel SchĂŒler im GepĂ€ck, als er das Pulheimer Walzwerk besucht. Der Polizeibeamte aus Hattersheim am Main bekam den Schmuck von seiner Schwiegermutter zur Hochzeit geschenkt – da ihn seine Frau nicht trĂ€gt, soll er bei “Bares fĂŒr Rares” verkauft werden. Mehr als die Brosche interessiert Horst Lichter das Hobby des 39-JĂ€hrigen: Er besitzt mehr als 200 Brettspiele und hat dafĂŒr sogar ein eigenes Zimmer in seinem Haus. Das findet der Moderator toll!

Laut Patrick Lessmann stammt der Schmuck aus der Zeit zwischen 1890 und 1900, der Epoche des Jugendstil. Es handele sich um eine naturalistische Darstellung. Die Symbolik der Libelle stehe fĂŒr Erneuerung und Leichtigkeit. Als Material wurde auf der Unterseite 58er Gold verwendet, die Oberseite bestehe aus Silber. Im Korpus sitzen Altschliff-Diamanten und Diamantrosen. Darauf thront ein roter Rubin.
“Bares fĂŒr Rares”: Die Musik spielt anderswo
Klingt toll – entsprechend hoch ist der Wunschpreis: 2000 Euro hĂ€tte der VerkĂ€ufer gerne. Da geht der Experte jedoch nicht ganz mit: Er taxiert den Wert auf lediglich 1700 bis 1800 Euro. DafĂŒr wĂŒrde SchĂŒler auch verkaufen. Und so versucht er sein GlĂŒck im HĂ€ndlerraum.
Dort kommt das Objekt gut an: “Oh lĂ lĂ ”, ruft Leo Leo beim Anblick begeistert aus. Und Friedrich HĂ€usser startet die Auktion mit einem Gebot von 450 Euro. Die Musik spielt aber anderswo: Zwischen Susanne Steiger und Wolfgang Pauritsch entspinnt sich ein Bieterduell, das den Preis schnell auf ein vierstelliges Niveau schraubt. Beim Stand von 1250 Euro glaubt Pauritsch schon, das Rennen zu seinen Gunsten entschieden zu haben. Was der Ăsterreicher nicht mitbekommt: Die neben ihm sitzende Steiger hebt diskret die Hand und zeigt drei Finger – was der VerkĂ€ufer korrekt als 1300 Euro interpretiert.
Pauritsch erhöht daraufhin auf 1350 Euro. “Irgendwann gehen ihr die Finger aus”, hofft er. Doch er irrt: Die HĂ€ndlerin zeigt zunĂ€chst vier, spĂ€ter auch fĂŒnf Finger. Bei 1500 Euro ist das Rennen gelaufen: FĂŒr diese Summe erhĂ€lt Susanne Steiger den Zuschlag.




