Fiasko für Ex-Schauspielerin bei „Bares für Rares“: Experte entlarvt Fälschungen!
Plötzliches Debakel! Eine ehemalige Schauspielerin gelangt nicht mehr in den „Bares-für-Rares“-Händlerraum.

Horst Lichter: Das ist die Karriere des beliebten Moderators
Die Teilnehmer der ZDF-Kultsendung „Bares für Rares“ reisen oftmals mit großen Hoffnungen ins Pulheimer Walzwerk. Ein eigenes Exponat vor laufender Kamera gewinnbringend zu verkaufen – für viele ein echter Traum.
Aber was passiert, wenn plötzlich alles ganz anders abläuft? Eine zu hoch angesetzte Wunschsumme ist in den alltäglichen Folgen keine Seltenheit. Ein Szenario, das vielen Teilnehmern bitter aufstößt.
Doch es gibt noch den absoluten Worst-Case: Das mitgebrachte Exponat entpuppt sich plötzlich als Fälschung. Genau diese traurige Erfahrung musste nun Cosima Viola aus Köln machen.
„Bares für Rares“: Plötzlich ist von Betrug die Rede
Völlig ahnungslos über Wert und Details präsentiert die frühere „Lindenstraße“-Darstellerin dem Experten Colmar Schulte-Goltz und Moderator Horst Lichter acht Flacons, die sie von ihrer verstorbenen Großmutter als Geschenke erhielt.
Ihre geliebte Großmutter reiste leidenschaftlich und brachte die Stücke als besondere Erinnerungsschätze mit. Colmar Schulte-Goltz weiß sofort, worum es sich hierbei handelt: „Der Inhalt der Flacons ist das Parfüm einer in Italien geborenen Künstlerin, die in Frankreich Mode gemacht hat – Nina Ricci. Sie ist damit bis heute weltweit präsent und bekannt.“
Doch beim genaueren Hinsehen sticht dem „Bares für Rares“-Experten eine Fälschung ins Auge. Marc Lalique, Sohn des französischen Juweliers René Jules Lalique, hat 1951 den Flacon entworfen. Somit müssten alle Flacons eine „Lalique“-Gravierung am Boden enthalten.
Schulte-Goltz stellt fest: „Bei diesen drei Flacons steht Lalique drunter, doch bei diesen vier fehlt Lalique. Hier ist auch kein Glas dabei. Das ist Kunststoff. Es ist nicht Lalique. Zudem fehlt der Hinweis auf Nina Ricci.“
Cosima gelangt nicht in den Händlerraum
Horst Lichter fügt baff hinzu: „Das sind sogar Fälschungen. Sie sind gemacht worden, damit die Menschen glauben, es wäre das. Also vorsätzliche Täuschung!“ Cosima stellt ernüchtert und enttäuscht fest: „Das heißt ja, dass meine Oma richtig auf den Arm genommen wurde. Schade.“
Erst nach Jahrzehnten kam es ans Licht. Obwohl sie mit großen Hoffnungen angereist war, endet ihre Reise bei „Bares für Rares“ nun abrupt. Horst Lichter muss sie ohne Händlerkarte nach Hause schicken. Enttäuscht, aber dennoch dankbar für die Erfahrung, tritt sie schließlich die Heimreise an.
Die beschriebene Episode (2. Januar) ist in der ZDF-Mediathek verfügbar.
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