Reue zu spät! Fabians Familie hatte schon früh seltsame Anzeichen bei Gina H. bemerkt – und jetzt weiß jeder, warum.
Unheimliches Gefühl schon früh: Familie von Fabian (8) ahnte, dass mit Gina H. etwas nicht stimmt
Güstrow – Ein kleiner Ort, eine große Erschütterung. Seit Wochen bewegt der Fall um den achtjährigen Fabian ganz Deutschland. Immer mehr Details kommen ans Licht – und eine Freundin der Familie berichtet nun von einem seltsamen Gefühl, das sie schon früh hatte.
Raffaela Jorga (40) ist eine enge Freundin von Fabians Mutter Dorina. Als sie erfährt, wer das vermisste Kind bei einem Spaziergang entdeckt, kann sie es kaum glauben. „Das war für mich einfach zu viel Zufall“, erzählt sie gegenüber RTL.

Die Frau, die Fabian gut kannte, war über Jahre eng mit seinem Vater verbunden – eine Person, die das Vertrauen des Jungen hatte. Genau das lässt Raffaela seitdem nicht mehr los.
„Fabi wäre niemals einfach so mit jemandem mitgegangen“, sagt sie mit fester Stimme. „Er kannte sie, er mochte sie – und genau das macht es so schwer zu begreifen.“
Schon kurz nach Fabians Verschwinden hätten viele im Umfeld der Familie ein ungutes Gefühl gehabt. Auch Dorina, Fabians Mutter, habe sich direkt Sorgen gemacht, als sie hörte, wer bei der Suche eine Rolle spielte. „Ihr erster Gedanke war, dass da etwas nicht stimmt“, erinnert sich Raffaela.
Ein paar Tage später trifft sie zufällig Fabians Vater im Wald – auch er äußert denselben Verdacht. „Er hat mir gesagt, dass er ein schlechtes Gefühl hat, aber gehofft, dass er sich täuscht.“
Als dann bekannt wurde, wer genau den Jungen gefunden hatte, war die Erschütterung groß. Raffaela, die in der Gegend aufgewachsen ist, wundert sich besonders über den Fundort. „Das ist kein Weg, den man einfach so spazieren geht“, erzählt sie. „Dort ist es abgelegen, matschig, kaum jemand läuft dort lang. Es gibt so viele schöne Wege – warum ausgerechnet dieser?“
Inzwischen befindet sich die Frau, um die es geht, in offizieller Obhut der Behörden. Sie schweigt derzeit zu allen Fragen, ihr Anwalt rät zur Ruhe.
Raffaela und die Familie hoffen nun auf klare Antworten – und darauf, dass endlich ans Licht kommt, was in diesen Tagen wirklich passiert ist.
„Wir wollen einfach wissen, warum“, sagt Raffaela leise. „Es geht nicht um Schuld oder Unschuld, sondern um die Wahrheit. Fabian war ein fröhlicher Junge, der vertraut hat. Und jetzt steht alles still.“
Die Ermittlungen laufen weiter. Behörden sprechen von intensiver Arbeit an allen Spuren. Für viele Menschen in Güstrow ist die Erschütterung tief – und die Fragen bleiben.






