Trauerfeier in der Familie: Elisabeth Nüdlings steht vor einem schweren Verlust
„Bares für Rares“-Star Elisabeth Nüdling trauert um Hündin Avani – ein Abschied, der das Herz zerreißt
Für Schmuckexpertin Elisabeth Nüdling (40), bekannt aus der ZDF-Sendung „Bares für Rares“, hat die Vorweihnachtszeit in diesem Jahr einen tiefen Schatten bekommen. Die TV-Persönlichkeit und ihr Ehemann mussten sich von ihrer geliebten Hündin Avani verabschieden – einem Vierbeiner, der fünf Jahre lang ein unverzichtbarer Teil ihres Familienlebens war.
Avani, eine kleine Hündin mit großer Ausstrahlung, hatte ein bewegtes Schicksal. Sie wurde einst aus einer ungarischen Tötungsstation gerettet, schwer gezeichnet von ihrer Vergangenheit und nur noch mit einem Auge. Doch genau diese Verletzlichkeit machte sie für die Nüdling-Familie so besonders. „Sie war unsere kleine Heldin“, sagt Elisabeth mit brüchiger Stimme. „Sie hat uns jeden Tag gezeigt, was Stärke wirklich bedeutet.“
Vor wenigen Wochen begann der Albtraum: Avani magerte plötzlich ab, ihr Bauch wirkte aufgebläht, ihr sonst so lebhafter Blick wurde müde. Die tierärztlichen Untersuchungen brachten eine Diagnose, die die Familie kaum ertragen konnte: aggressiver Krebs, mehrere Tumore, keine Chance auf Genesung.
„Es war, als würde uns jemand den Boden unter den Füßen wegziehen“, erzählt die TV-Expertin. „Aber wir wussten, dass wir ihr die letzten Tage so schön wie möglich machen wollten.“
Von da an wich niemand von Avanis Seite. Sie durfte selbst entscheiden, wo sie sich aufhielt – und sie wählte den Garten, ihren Lieblingsort. In der letzten Nacht, bevor Avani friedlich einschlief, saß Elisabeth eingehüllt in Decken stundenlang neben ihr unter dem winterlichen Himmel. „Sie wollte nur draußen sein, die kalte Luft atmen. Also blieb ich bei ihr. Bis zum letzten Atemzug.“
Die Familie entschied sich bewusst, Avani zu Hause in vertrauter Umgebung einschlafen zu lassen. Ohne Stress, ohne Angst – nur umgeben von Liebe. Ein Moment, der schmerzte und zugleich tröstete.
Heute ruht Avani in einem eigenen kleinen Platz im Garten, liebevoll hergerichtet von Elisabeth und ihrem Mann. Die Kinder legten Blumen und ihr Lieblingsspielzeug dazu. Was der Familie am meisten fehlt? „Ihr leises Schnarchen“, sagt Elisabeth. „Dieser beruhigende kleine Ton, der das Haus immer erfüllt hat und uns das Gefühl gab: Alles ist gut.“
Der Verlust ist groß – doch die Dankbarkeit für die gemeinsame Zeit ist noch größer. Avani bleibt, auch wenn sie gegangen ist.




