Vergiftungs-Schock in der Türkei: Nicht nur diese Familie – auch zahlreiche Studierende sind in Gefahr!

Nicht nur diese Familie – Auch zahlreiche Studierende sollen in der Türkei vergiftet worden sein!

Ein neuer Schock erschüttert die Türkei – und Deutschland gleich mit. Nach dem tragischen Tod einer Hamburger Familie in Istanbul weitet sich der Verdacht aus: War diese Katastrophe kein Einzelfall? Ermittler prüfen nun, ob eine ganze Reihe von Vergiftungsfällen, darunter auch der Tod einer deutschen Erasmusstudentin, miteinander zusammenhängen könnten.

Deutsche Familie stirbt im Türkei-Urlaub: Todesursache wohl klar

Familientragödie im Istanbul-Urlaub – doch der Fall scheint größer zu sein

Die Hamburger Mutter Çiğdem B. sowie ihre Kinder Kadir (6) und Masal (3) starben gemeinsam mit dem Großvater während eines Türkei-Urlaubs. Zunächst gingen Behörden von einer harmlosen Lebensmittelvergiftung aus. Doch inzwischen zeichnet sich ein völlig anderes Bild ab:
Laut einem vorläufigen Bericht der türkischen Gerichtsmedizin könnte eine chemische Vergiftung im Hotel der wahre Grund ihres Todes sein. Die Wahrscheinlichkeit einer Lebensmittelvergiftung sei „sehr gering“.

Immer mehr Hinweise deuten darauf hin, dass im Hotel im Istanbuler Stadtteil Fatih Chemikalien gegen Bettwanzen eingesetzt wurden – nur kurz vor dem Tod der Familie.

Ein Fall, der an eine Tragödie aus dem Vorjahr erinnert

Die neuen Erkenntnisse lassen unheimliche Parallelen zu einem anderen Todesfall aufkommen, der sich nur ein Jahr zuvor in Istanbul ereignet hatte:
Die 21-jährige deutsche Erasmusstudentin aus Hamburg starb ebenfalls plötzlich – und auch bei ihr sprach man zuerst von einer Lebensmittelvergiftung.

Doch ein forensischer Bericht, der erst im August dieses Jahres veröffentlicht wurde, kam zu einem dramatischen Schluss:
Die Studentin soll durch Pestizide gegen Bettwanzen vergiftet worden sein.

Ihr Anwalt, Ekim Hakeri, erklärte gegenüber der Deutschen Presse-Agentur, dass das hochgiftige Mittel im ersten Stock versprüht worden sei. Es habe sich in Gas verwandelt und sich im gesamten Gebäude verteilt – auch bis in den zweiten Stock, wo die junge Frau wohnte.

Die Staatsanwaltschaft ermittelt inzwischen offiziell.

Kadir (6) und Masal (3) sind genau wie Mutter Çiğdem B. und ihr Vater tot.

Privat

Ein Muster? Experten und Medien sehen alarmierende Zusammenhänge

Türkische Medien bringen die beiden Fälle nun direkt miteinander in Verbindung. Zu ähnlich seien die Umstände:

  • jeweils plötzliche Vergiftungserscheinungen,

  • jeweils Hotels oder Wohnhäuser,

  • jeweils Einsatz von Bettwanzen-Pestiziden,

  • und jeweils deutsche Opfer, die ursprünglich in Hamburg lebten.

Ermittler prüfen daher, ob es weitere unentdeckte Fälle gibt – insbesondere unter ausländischen Studierenden und Touristen, die in günstigen Unterkünften leben, in denen häufig aggressive Schädlingsbekämpfungsmittel eingesetzt werden.

Wie viele Menschen wurden bereits vergiftet?

Die große Frage lautet: Wie viele Betroffene gibt es wirklich?
Offizielle Zahlen existieren bisher nicht. Doch sowohl Anwälte als auch lokale Medien sprechen von einer „auffälligen Häufung“ ähnlicher Symptome und Todesursachen in Istanbul und anderen türkischen Städten.

Sollte sich der Verdacht bestätigen, stünde die Türkei vor einem massiven Gesundheits- und Sicherheitsproblem – mit internationaler Tragweite.

Fazit: Der Druck wächst

Nach dem schrecklichen Tod von Mutter, Großvater und zwei kleinen Kindern steigt der politische und gesellschaftliche Druck gewaltig. Die Türkei muss klären, ob fahrlässige oder illegale Einsätze von Pestiziden zu mehreren Todesfällen geführt haben.

Denn eines wird immer deutlicher:
Die Hamburger Familie war möglicherweise nicht das einzige Opfer.

Back to top button
error: Content is protected !!

Adblock Detected

Please consider supporting us by disabling your ad blocker