Alkoholfahrt endet tödlich: Junger Beifahrer s.t.i.r.b.t in Klinik
Hutthurm: Schwerer nächtlicher Verkehrsunfall auf der B12 – junge Mitfahrperson verstirbt später im Krankenhaus
Hutthurm – Ein schwerwiegender Vorfall auf der B12 hat Niederbayern am frühen Sonntagmorgen erschüttert. Gegen 2.30 Uhr kam es zu einem Unfall, bei dem zwei junge Männer beteiligt waren. Während der Fahrer lediglich leicht verletzt wurde, verlor sein gleichaltriger Mitfahrer später im Krankenhaus sein Leben. Die Polizei ermittelt weiterhin zu den Hintergründen des Geschehens.
Nach bisherigen Informationen war der 21-jährige Fahrer mit einem Audi in Richtung Passau unterwegs. In der Nähe von Leoprechting verlor er aus bislang ungeklärter Ursache die Kontrolle über das Fahrzeug. Der Wagen kam von der Fahrbahn ab, geriet auf unebenes Gelände und kam erst rund 50 Meter weiter auf einem Feld zum Stillstand. Nach Angaben der Einsatzkräfte befand sich das Auto stark beschädigt, was auf eine deutliche Dynamik des Unfalls hindeutet.
Rettungskräfte trafen kurze Zeit später am Einsatzort ein. Der Fahrer konnte mit vergleichsweise leichten Blessuren geborgen und in eine nahegelegene Klinik gebracht werden. Sein 21-jähriger Beifahrer hingegen wurde so schwer verletzt, dass er intensivmedizinisch betreut werden musste. Trotz aller Bemühungen der Ärzte erlag er am Dienstag seinen Verletzungen.
Im Zuge der ersten Maßnahmen stellte die Polizei Anzeichen dafür fest, dass der Fahrer möglicherweise zuvor Alkohol konsumiert haben könnte. Aus diesem Grund wurde eine Blutprobe angeordnet und der Führerschein vorläufig sichergestellt. Die endgültigen Ergebnisse liegen noch nicht vor und sind Teil laufender Untersuchungen.
Um den genauen Ablauf des Geschehens zu rekonstruieren, wurde ein unabhängiger Sachverständiger hinzugezogen. Er soll klären, warum das Fahrzeug von der Straße abkam und welche Faktoren den Unfall begünstigt haben könnten. Die Polizei schätzt den entstandenen Sachschaden derzeit auf etwa 8.000 Euro.
Die Bundesstraße B12 musste für mehrere Stunden vollständig gesperrt werden, um Rettungskräften, Polizei und Gutachter ungestörte Arbeit zu ermöglichen. Erst gegen 6.45 Uhr wurde die Strecke wieder freigegeben.
Der tragische Vorfall sorgt in der Region für Bestürzung. Die Ermittlungen dauern an, und die Behörden bitten Zeugen, die Beobachtungen zur Unfallnacht gemacht haben, sich bei jeder Polizeidienststelle zu melden.





