Alle tödlichen Opfer wurden identifiziert, das verstorbene belgische Mädchen war 17 Jahre alt
Der Föderale Öffentliche Dienst Auswärtige Angelegenheiten meldete am Sonntag, dass ein belgisches Mädchen, das nach dem Brand in einer Bar im Schweizer Skiort Crans-Montana vermisst wurde, zu den Todesopfern gehört. Sie stammt, wie ein weiteres belgisches Mädchen, das bei dem Brand verletzt wurde, aus Wallonisch-Brabant. Am Sonntagabend gaben die Schweizer Rettungsdienste bekannt, dass sie alle Opfer identifiziert haben.

Außenminister Maxime Prévot (Les Engagés) erklärte am Samstag, Belgien werde das verletzte Mädchen zurückführen. Insgesamt sieben Brandopfer werden von belgischen Teams, die auf die Behandlung schwerer Verbrennungen spezialisiert sind, versorgt. Fünf von ihnen befinden sich bereits in einem belgischen Krankenhaus.
„Belgien erwartet die Aufnahme zweier weiterer junger Patienten“, sagte der Minister am Samstag. „Einer der beiden jungen Männer ist als Schweizer registriert, besitzt aber auch die belgische Staatsangehörigkeit.“ Belgien stehe „in engem Kontakt mit den Schweizer Behörden, und unsere Gedanken sind bei den Familien der Opfer dieser Tragödie.“
Die Leichen aller vierzig Todesopfer wurden inzwischen identifiziert. Neben dem belgischen Opfer (17) handelt es sich um 21 Schweizer im Alter zwischen 14 und 31 Jahren, fünf Italiener im Alter zwischen 15 und 16 Jahren, sieben Franzosen im Alter zwischen 14 und 39 Jahren, einen 16-Jährigen mit italienischer und emiratischer Staatsbürgerschaft, eine 24-jährige Schweizerin mit französischer Staatsbürgerschaft, einen 18-jährigen Rumänen, einen 22-jährigen Portugiesen, einen 18-jährigen Türken und einen 15-Jährigen mit französisch-israelischer und britischer Staatsbürgerschaft.Die Ermittlungen zum Brand dauern an, wie mitgeteilt wurde. Die offizielle Opferzahl liegt derzeit bei 40 Toten und 119 Verletzten.




