Achtjähriger getötet Anzügliche Fotos und Flirts sorgen plötzlich für Aufsehen im Mordfall Fabian
Im Mordprozess um den achtjährigen Fabian hat ein wichtiger Zeuge die Angeklagte schwer belastet. Der 37-Jährige sagte vor dem Landgericht Rostock aus, die Frau habe ihn am Abend des 13. Oktober gezielt zu dem abgelegenen Tümpel bei Klein Upahl geführt, an dem später die verkohlte Leiche des Jungen gefunden wurde, und den Fundort nach kurzer Suche sofort erkannt.
Von der Atmosphäre im Gerichtssaal und einer Beziehung, die Fragen aufwirft, berichtet unsere Nordkurier-Reporterin oben im Video.
Über 1400 Nachrichten und heimliche Treffen
Breiten Raum der Befragung am Freitag nahm die Beziehung zwischen der Angeklagten und dem Zeugen ein, die sich zwar schon seit Jahren kennen, aber erst im September 2025 intensiver in Kontakt traten und sich in vier Wochen laut Gericht unter anderem 1.431 WhatsApp-Nachrichten schickten. Die persönlichen Treffen wurden geheim gehalten, auch die Ehefrau des Zeugen wusste in der Zeit nichts davon.
Er habe nur ein freundschaftliches Verhältnis zu der Angeklagten gewollt, so der Zeuge. Das wurde von der Verteidigung und der Nebenklage-Vertreterin allerdings in Zweifel gezogen. Zudem deutete Verteidiger Thomas Löcker an, dass die Angeklagte ihr Schweigen in dem Prozess brechen könnte. Man müsse abwarten, was sie später sagen werde, sagte der Strafverteidiger.





