G-e-t-ö-t-e-t-e-r Fabian (8): Eindringlicher Appell aufgrund zahlreicher Hinweise

Update vom 22. Oktober, 9.55 Uhr:Seit mehr als einer Woche herrscht im Fall des vermissten Fabian (8) in Güstrow traurige Gewissheit. Die Umstände seines Todes sind weiter Gegenstand von Ermittlungen. Nur so viel steht fest: Fabian starb wohl durch ein Gewaltverbrechen. Ähnlichwie im Fall der vermissten Rebecca Reusch, kursieren auch rund um den Tod des kleinen Jungen teils wilde Spekulationen. Davor warnt nicht nur der zuständige Staatsanwalt, sondern auch Markus Rahmsdorf vom „Verein für Vermisstensuche und Detektivarbeit“.

Polizeimaßnahmen nach Tod von Fabian Suche Hinweise Güstrow Rostock Todesfall

Die Ermittlungen im Fall des getöteten Fabian (8) laufen. Vor Spekulationen im Internet wird gewarnt. (Collage) © Bernd Wüstneck/dpa P. Massow, Redaktion: A. Brühl„Ich appelliere an alle, das sein zu lassen, das behindert die Arbeit der Polizei, weil viele sich jetzt auch mit Hinweisen dort melden, die sie nur irgendwo im Netz gelesen haben“, sagt Rahmsdorf demNordkurier. Er beteiligte sich laut eigener Auskunft mit Erlaubnis der ermittelnden Behörden an der Suche nach dem Vermissten und suchte nun auch das Gespräch mit Angehörigen. Laut ihm müsse man sich vor Ort zumindest keine Sorgen machen, dass der mutmaßliche Täter weitere Opfer suche. Auch seitens der Staatsanwaltschaft heißt es schon seit einigen Tagen, dass keine Gefahr für die Öffentlichkeit bestehe, auf die hingewiesen werden müsse.„Bitten um Verständnis“ – Ermittler sparen mit Details zum Todesfall Fabian und warnen vor SpekulationenUpdate vom 21. Oktober, 16.54 Uhr:Eine erweiterte Mordkommission untersucht den Tod des achtjährigen Fabian aus Güstrow. Die Staatsanwaltschaft und das Polizeipräsidium Rostock teilen mit, dass diese Einheit bereits in der vergangenen Woche nach dem Auffinden von Fabians Leiche bei der Kriminalpolizeiinspektion Rostock eingerichtet wurde. Eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft erklärte, dass der Begriff Mordkommission nicht zwangsläufig bedeute, dass die Ermittler von Mord ausgehen. Vielmehr sei es ein bei der Polizei üblicher Ausdruck.Es wird angenommen, dass der Junge „Opfer eines Gewaltverbrechens“ wurde. Dies bestätigte auch das vorläufige Obduktionsergebnis. Bisher gab es keine Festnahmen, und die Sprecherin machte keine weiteren Angaben. Neben Mord existieren im Strafrecht auch andere Tötungsdelikte wie Totschlag.

Wende im Fall Fabian aus Güstrow: Ex-Profiler benennt „Spur, der man  nachgehen muss“

Am Montag führten die Ermittler im Zusammenhang mit dem Fall Maßnahmen auf einem landwirtschaftlichen Betrieb südlich von Güstrow durch. Aus ermittlungstaktischen Gründen wurden hierzu keine weiteren Details bekannt gegeben. Die Polizei war mit mehreren Fahrzeugen auf dem Gelände in Reimershagen, wo auch Rinder gehalten werden. Polizisten durchsuchten mit Mistgabeln einen Misthaufen, wobei unklar blieb, wonach sie suchten.In ihrer Mitteilung betonten die Ermittler: „An dieser Stelle bitten wir nochmals um Verständnis, dass zu Details der Ermittlungen derzeitig keine Angaben gemacht werden können. Grund für die Zurückhaltung ist einzig und allein der Umstand, dass die laufenden Ermittlungen nicht durch vorschnelle Medienauskünfte behindert oder erschwert werden sollen.“ Sie forderten zudem auf, von Spekulationen abzusehen.Die umfassende und schnelle Aufklärung des Falls hat höchste Priorität. Zahlreiche eingegangene Hinweise werden überprüft, und ein Hinweistelefon ist weiterhin rund um die Uhr besetzt.Update vom 21. Oktober, 11.34 Uhr:Die Polizei-Aktion hatte in Reimershagen vorerst Fragezeichen hinterlassen. Unklar war zu Beginn, ob die Untersuchung mit dem Fall des getöteten Fabian aus Güstrow zusammenhängt. Das wurde kurz darauf bestätigt.Nun bleibt die Frage offen, wonach die Polizei auf dem Bauernhof genau gesucht haben könnte. Dazu macht die Staatsanwaltschaft aus ermittlungstaktischen Gründen keine Angaben. Wie Bewohner demNordkurierberichten, sei Fabian früher regelmäßig in Reimershagen gewesen. Man habe ihn oft beim Spielen im Dorf gesehen. Laut den Berichten habe Fabians Vater zu der Zeit eine Beziehung mit einer Frau aus Reimershagen geführt.Im Fall Fabian: Kriminalist nennt zwei Theorien zur neuen Polizei-Aktion auf BauernhofUpdate vom 21. Oktober 2025, 10.18 Uhr:Im Zuge der Ermittlungen im Fall des getöteten Fabian gab der renommierte Fallanalytiker und Kriminalist Axel Petermann gegenüberIPPEN.MEDIAseine Theorien zu der Durchsuchung des landwirtschaftlichen Betriebes an. Dass die Polizei südlich der Stadt Güstrow im Ort Reimershagen aktiv ist, könnte demnach gleich mehrere Gründe haben.„Wir wissen nicht genau, wie der Junge ums Leben gekommen ist. Auch wissen wir nicht, ob und welche Dinge er von Zuhause mitgenommen hatte. Diese könnten noch immer fehlen, weshalb die Polizei jetzt danach sucht. Nach der Tatwaffe könnte ebenfalls noch immer gesucht werden. Zudem wurde nicht mitgeteilt, ob etwas von Fabians Bekleidung gefehlt hatte. Aus der Ferne würde ich so etwas vermuten“, berichtet der Profiler.Im Fall Fabian: Polizei durchsucht Bauernhof in ReimershagenUpdate vom 21. Oktober 2025, 7.56 Uhr:Im Fall des getöteten Fabian aus Güstrow laufen die Ermittlungen mit Hochdruck weiter. Am Montag durchsuchte die Polizei ein landwirtschaftliches Anwesen in Reimershagen im Landkreis Rostock. Ob ein konkreter Tatverdacht gegen eine Person besteht, ist bislang unklar. Die Staatsanwaltschaft äußert sich aus ermittlungstaktischen Gründen derzeit nicht zu möglichen Hintergründen der Durchsuchung. Ziel sei es, sämtliche Spuren sorgfältig auszuwerten und keine voreiligen Schlüsse zu ziehen.

GegenüberIPPEN.MEDIAäußerte sich auch ein Kriminalexperte zum Fall Fabian.Update vom 20. Oktober 2025, 15.32 Uhr:Noch ist unklar, wonach genau die Polizei bei der Aktion auf einem landwirtschaftlichen Gelände in Reimershagen südlich der Stadt sucht. Fest steht nach dpa-Informationen aber, dass die Maßnahmen mit dem Mordfall des acht Jahre alten Fabians in Zusammenhang stehen.Mehrere Polizeifahrzeuge rückten zu dem Bauernhof an, auf dem auch Rinderhaltung betrieben wird. Die Beamten hatten einen Minibagger auf einem Anhänger dabei und durchsuchten mit Mistgabeln systematisch einen Misthaufen auf dem Gelände. Nach Beobachtung eines dpa-Fotoreporters kam der Minibagger bis zum Nachmittag noch nicht zum Einsatz.

Polizisten suchen im Fall Fabian nach Hinweisen

Auch am Wochenende laufen die Ermittlungen im Fall des getöteten achtjährigen Fabian weiter. (Montage) © Bernd Wüstneck/dpa/PolizeiGetöteter Fabian (8) aus Güstrow: Neue EntwicklungErstmeldung vom 20. Oktober 2025, 11.52 Uhr:Güstrow/Reimershagen – Die Polizei führt am Montagvormittag (20. Oktober) eine Durchsuchung eines Bauernhofs in Reimershagen durch, der sich etwa zwölf Kilometer von dem Fundort der Kindesleiche entfernt befindet. Das berichtet unter anderem die Deutsche Presse-Agentur (dpa). RTL zufolge geht sie damit einem Hinweis aus der Bevölkerung nach. Fabians Leiche war am Dienstag vergangener Woche nahe Klein Upahl gefunden worden, das südwestlich von Güstrow liegt.Die Ermittlungsmaßnahmen finden auf einem abgelegenen Gelände statt, wobei die Behörden bisher keine Details zu den konkreten Suchzielen preisgegeben haben. Sowohl die örtliche Polizei als auch die Staatsanwaltschaft äußern sich zurückhaltend zu den aktuell laufenden Maßnahmen, „um den Ermittlungserfolg nicht zu gefährden“, wiertl.deberichtet. Derweil erklärte Ex-Profiler Axel Petermann beiMerkur.devon IPPEN.MEDIA,welche Theorien im Fall Fabian jetzt infrage kommen.Mörder von Fabian aus Güstrow noch immer nicht gefasst – neuer HinweisDer achtjährige Fabian aus Güstrow war am 10. Oktober spurlos verschwunden. Was mit dem Kind genau passiert ist, ist unklar. Bereits kurz nach Fabians Verschwinden hatte es Suchmaßnahmen in der Gemeinde Zehna gegeben, ebenfalls südlich von Güstrow. Dort hatte ein Hund eine kleine Fährte gefunden, die sich in einem nahegelegenen Wald laut früheren Polizeiangaben verloren hatte. Fabians Vater wohnt in der Nähe. Es war vermutet worden, dass Fabian am Tag seines Verschwindens zu ihm fahren wollte. Laut Obduktion wurde Fabian Opfer eines Gewaltverbrechens.„Vorher habe ich mit ihm abgesprochen, dass er nicht rausgehen soll, bis Mama zu Hause ist“

Vụ án Fabian: Vẫn chưa có nghi phạm

Zum Verschwinden äußerte sich nun auch nochmals die Mutter von Fabian. Tagelang kursierte ihr zufolge in verschiedenen Medien die Darstellung, Fabian habe das Haus am 10. Oktober 2025 in Absprache mit seiner Mutter verlassen. Diese Version der Ereignisse weist die Mutter nun entschieden zurück. Sie betont, dass diese Schilderung nicht der Wahrheit entspricht, sagte sie im Interview mitNordkurier.Die Korrektur der Mutter wirft ein neues Licht auf die Umstände von Fabians Verschwinden.„Freitagmorgen habe ich ihn gefragt, wie es ihm geht, ob er zur Schule gehen kann oder lieber zu Hause bleiben möchte. Er hat gesagt, er würde gerne noch zu Hause bleiben und sich ausruhen“, sagte Fabians Mutter. Am Tag zuvor war er aufgrund von Unwohlsein früher aus der Schule gekommen. „Ich bin um 8.30 Uhr zur Arbeit gegangen und habe mich von meinem Kind verabschiedet, mit einem ‚hab dich lieb, bis später‘. Vorher habe ich mit ihm abgesprochen, dass er nicht rausgehen soll, bis Mama zu Hause ist“, sagte sie.Pikant: Auch imVermisstenfall Rebecca Reusch gibt es an diesem Montag offenbar neue Bewegung. Die junge Berlinerin verschwand 2019 unter noch immer ungeklärten Umständen.(Quellen: dpa, rtl.de) (mke/kiba)

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