Schock-Wendung im Fall Fabian! – Polizei enthüllt erstmals entscheidendes Detail | Die Wahrheit kommt ans Licht
Fall Fabian: Ermittler entdecken neue Hinweise – Ermittlungen laufen weiter auf Hochtouren, doch die Zeit drängt
Update vom 12. November, 14:10 Uhr – Nach dem tragischen Tod des achtjährigen Fabian aus Güstrow stehen die Ermittler weiterhin unter großem Druck. Noch immer werden zahlreiche Hinweise aus der TV-Sendung „Aktenzeichen XY… ungelöst“ geprüft. Laut Oberstaatsanwalt Harald Nowack könnten sich daraus neue Erkenntnisse ergeben, über die sich die Staatsanwaltschaft voraussichtlich noch im November äußern wird. Auch die Gespräche mit Zeugen sind derzeit nicht abgeschlossen.
In der vergangenen Woche wurde eine Person aus dem näheren Umfeld der Familie vorläufig festgenommen. Nach Angaben der Ermittlungsbehörden befindet sie sich weiterhin in Untersuchungshaft. Bisher macht sie keine Angaben zum laufenden Verfahren. Laut Nowack führten widersprüchliche Aussagen und verschiedene Indizien dazu, dass sie in den Fokus der Ermittlungen rückte.
Fabian war am 10. Oktober als vermisst gemeldet worden. Eine großangelegte Suchaktion mit Hunden, Helikoptern und Freiwilligen begann sofort. Vier Tage später entdeckte man den Jungen in einem abgelegenen Waldstück bei Klein Upahl – rund 15 Kilometer südlich von Güstrow. Die bisherigen Untersuchungen deuten darauf hin, dass er nicht an diesem Ort zu Tode kam.
Neue Informationen deuten darauf hin, dass die Behörden inzwischen wissen, welche Art von Gegenstand bei der Tat verwendet wurde. Aus ermittlungstechnischen Gründen werden dazu jedoch keine weiteren Angaben gemacht. Auch die Rolle der Verteidigung sorgt aktuell für Diskussionen.
Fall Fabian: Anwältin der Mutter fordert vollständige Aufklärung
Update vom 12. November, 6:30 Uhr – Fast vier Wochen nach Fabians Tod fordern Angehörige weiterhin lückenlose Aufklärung. Die Rechtsbeiständin der Mutter, Christine Habetha, erklärte im Interview mit dem NDR, dass ihre Mandantin auf Gerechtigkeit hoffe, auch wenn der Weg dorthin lang sein könne. Die Ermittler hätten in den vergangenen Wochen intensiv Beweise gesammelt und müssten diese nun sorgfältig bewerten.
„Es ist eine Mischung aus Fassungslosigkeit, Enttäuschung und dem Gefühl, dass endlich etwas in Bewegung gekommen ist“, sagte Habetha. Sie betonte, dass die Polizei und Staatsanwaltschaft nun Zeit und Ruhe brauchen, um eine klare Beweislage zu schaffen.
Nach ihren Angaben hatte die Mutter schon früh ein ungutes Gefühl gegenüber einer bestimmten Person, die der Familie nahestand. Diese Vermutung sei nicht nur im privaten Umfeld, sondern auch in der Gemeinde Thema gewesen.
Familie fordert Transparenz – Polizei unter Druck
Seit Wochen steht die Arbeit der Ermittler im Fokus der Öffentlichkeit. Angehörige und Anwohner äußerten wiederholt Unmut darüber, dass zu wenig Informationen weitergegeben würden. Die Staatsanwaltschaft verweist auf ermittlungstaktische Gründe, um keine laufenden Schritte zu gefährden.
Auch Diskussionen über mögliche Spuren beschäftigen derzeit die Medien. So war in einem Bericht die Rede von einem Gegenstand, der in der Nähe des Fundorts entdeckt wurde. Laut Staatsanwaltschaft handelte es sich dabei jedoch höchstwahrscheinlich um ein Hilfsmittel aus der Spurensicherung – ein Zusammenhang mit dem Fall wurde ausgeschlossen.
Anders sieht es bei einem verkohlten Handschuh aus, der von einer Spaziergängerin gefunden und den Ermittlern übergeben wurde. Dieser Gegenstand wird derzeit auf mögliche DNA-Spuren untersucht und könnte von Bedeutung sein.
Zeitdruck für die Ermittler
Oberstaatsanwalt Nowack erklärte, dass den Behörden ab dem Zeitpunkt der Festnahme sechs Monate bleiben, um die Untersuchungen abzuschließen und eine Entscheidung über mögliche weitere Schritte zu treffen. „Wir arbeiten mit Hochdruck daran, alle Erkenntnisse zusammenzuführen und ein vollständiges Bild zu erhalten“, sagte er gegenüber RTL.
In Güstrow selbst bleibt die Anteilnahme groß. Viele Menschen entzünden Kerzen oder legen Blumen nieder, um an Fabian zu erinnern. Seine Mutter kämpft weiter – für Aufklärung, für Gerechtigkeit und für den Frieden im Herzen.
(Quellen: NDR, RTL, t-online, Ostsee Zeitung, dpa)




