Fall Fabian (†8): Polizei findet endlich die Tatwaffe – und legt schockierende Tatort-Details offen!
Neuer Wendepunkt im Fall Fabian: Ermittler stoßen auf frische Hinweise – eine Person in Gewahrsam
Stand: 13. November 2025, 13 Uhr – Im Fall um den verstorbenen Fabian aus Güstrow gibt es neue Entwicklungen. Die Frau, die seit rund einer Woche in Gewahrsam sitzt, soll nach einem Bericht der Ostsee-Zeitung bereits während der Suche nach dem achtjährigen Jungen von der Polizei befragt worden sein. Dabei soll sie sich mehrfach widersprüchlich geäußert haben, während die Ermittler noch das soziale Umfeld des Kindes prüften.
Ermittler legen zahlreiche Indizien vor
Harald Nowack, Leitender Oberstaatsanwalt in Rostock, bestätigte dem Blatt, dass die Ermittler dem Amtsgericht „eine Reihe“ von Hinweisen präsentiert hätten. Diese hätten zu einem weitergehenden Verdacht geführt. „Die widersprüchlichen Angaben wurden bereits in einer frühen Phase der Ermittlungen festgestellt“, erklärte Nowack.
Die Beschuldigte schweigt weiterhin
Update vom 13. November, 7:50 Uhr – Trotz der Festnahme bleibt vieles unklar. Die beschuldigte Frau macht weiterhin keine Angaben. Ihr Anwalt, Andreas Ohm, sagte gegenüber RTL, dass seine Mandantin zunächst als Zeugin befragt worden sei. Sie war die Person, die den Fund des Jungen meldete.
Nach Bekanntwerden der Vorwürfe habe er ihr geraten, zunächst keine Aussage mehr zu machen. Ohm betonte zudem, dass seine Mandantin selbst Mutter eines Sohnes sei. Ob sie tatsächlich etwas mit der schweren Tat zu tun hat, werde sich erst im Verlauf der weiteren Untersuchungen zeigen.
Hinweise aus TV-Sendung werden ausgewertet
Update vom 12. November, 14:06 Uhr – Auch Hinweise aus der Sendung Aktenzeichen XY werden weiterhin überprüft. Sollten sich daraus neue Erkenntnisse ergeben, will die Staatsanwaltschaft vor der nächsten TV-Ausgabe Ende November informieren. Zudem werden weiterhin zahlreiche Zeugen befragt.
Die Frau, die am vergangenen Donnerstag festgenommen wurde, äußert sich bisher nicht zu den Vorwürfen. Nowack bestätigte jedoch erneut, dass ihre früheren Aussagen Unstimmigkeiten aufwiesen. Diese hätten die Ermittlungen maßgeblich beeinflusst.
Zeitlicher Ablauf und neue Erkenntnisse zum Tatmittel
Fabian war am 10. Oktober verschwunden und wurde mehrere Tage lang intensiv gesucht. Am 14. Oktober wurde der Junge schließlich südlich von Güstrow in der Nähe von Klein Upahl aufgefunden. Der mögliche Zeitraum der Tat wird zwischen 11 und 15 Uhr am Tag seines Verschwindens eingegrenzt.
Nach bisherigem Ermittlungsstand geht man davon aus, dass der Junge nicht an dem Ort verstarb, an dem er später entdeckt wurde. Auch der Zustand, in dem er gefunden wurde, lässt darauf schließen, dass versucht wurde, Spuren zu beseitigen.
Laut Staatsanwalt Nowack wurde inzwischen das verwendete Tatmittel identifiziert. Genauere Angaben werden jedoch aus ermittlungstaktischen Gründen nicht veröffentlicht.
Diskussionen über die Pflichtverteidigung
Zusätzlich sorgt die juristische Vertretung der Beschuldigten für Diskussionen. Es wird geprüft, ob die Zuteilung eines Pflichtverteidigers korrekt erfolgt ist oder ob Anpassungen vorgenommen werden müssen.




