Berlin: Terrassentür erschlägt Jungen (5) in Kita – Familie teilt ihren Schmerz und bittet um Spenden
„Ein fröhliches Kinderlachen ist verstummt.” Worte können vermutlich nicht beschreiben, was die Familie des kleinen Jungen, der am Montag (19. Januar) durch ein tragisches Unglück in einer Berliner Kita ums Leben gekommen ist, gerade durchmacht. Sie steht vor einem emotionalen Abgrund – aber auch finanziell kommen große Herausforderungen auf sie zu. Ein Mann, der angibt, er sei der Onkel des Kindes, bittet nun um Spenden. Dabei gibt er Einblick in das Seelenleben der Angehörigen.

Tragisches Unglück: Kind (†5) stirbt in Berliner Kita: Phillip, so nennt sich der Initiator der Spendensammlung, ruft am Dienstag (20. Januar) auf der Plattform GoFundMe dazu auf, die Familie des toten Kindes zu unterstützen. Der Fünfjährige besucht am Montag (19. Januar) die Kita Adlerküken im Berliner Ortsteil Niederschöneweide im Bezirk Treptow-Köpenick.
Gegen 10.15 Uhr kommt es dort nach Polizeiangaben zu dem tragischen Unfall, „der unser Leben für immer verändert hat”, wie der mutmaßliche Onkel berichtet: Eine Glastür reißt aus ihrer Halterung und stürzt nach innen in den Raum. Der schwere Gegenstand erschlägt den Jungen. „Trotz aller sofort eingeleiteten Rettungsmaßnahmen verstarb er noch am Unfallort.”
Nichts kann Eltern auf den Tod eines Kindes vorbereiten: Das „fröhliche Kinderlachen” sei verstummt, heißt es weiter in dem GoFundMe-Text „Ein viel zu kurzes Leben wurde jäh aus dem Alltag gerissen. Zurück bleiben Leere, Fassungslosigkeit und ein Schmerz, der jede Sekunde spürbar ist”, versucht der Onkel zu beschreiben, was in den „tief erschütterten” Eltern und Verwandten des Kindes jetzt vor sich geht. Nichts habe sie auf diesen Verlust vorbereiten können, nichts könne ihn erklären oder lindern. Die Berliner Polizei ermittelt bereits zur Unglücksursache: Geklärt werden muss, ob die Tür einen technischen Defekt hatte oder falsch bedient wurde.




