Der T.o.d von Fabian (†8): Die gerade veröffentlichte Wahrheit ist noch erschütternder, als alle gedacht haben.
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Darum gehts
- Rechtsmedizinisches Gutachten im Mordfall Fabian (†8) am 4. Juni in Rostock
- Sechs Stiche, darunter ins Herz, führten zu Fabians Tod
- Mordwaffe: 10-15 cm lange Klinge; Körper stark verbrannt, Oberarme fehlten
Es sind beklemmende Momente im Gerichtssaal in Rostock. Im Rahmen des Prozesses rund um den Fall des getöteten Fabian (†8) wurde am Donnerstag ein rechtsmedizinisches Gutachten vorgetragen, begleitet von einer Präsentation mit mehreren Fotos des Leichnams. Darin beschrieben wurden grausame neue Details zum Tod des Jungen.
Fabian sei demnach infolge von Stichverletzungen gestorben. Insgesamt sechs Stiche seien an der Leiche gefunden worden. Einige hätten direkt das Herz des Jungen getroffen. Herzkammer und Herzbeutel seien bei der Tat verletzt worden. Fabian sei infolge der erlittenen Verletzungen verblutet.
Der Sachverständige im Gericht erklärte auch, dass der kleine Leichnam des Jungen hochgradig hitzegeschädigt war. Der Körper sei so stark verbrannt, dass die Oberarme nicht mehr vorhanden seien, wie der «Nordkurier» schreibt.
Fabians Mutter war nicht anwesend
Der Experte nimmt an, dass ein einschneidiges Werkzeug mit einer Klingenlänge von 10 bis 15 Zentimetern und einer Breite von 2 Zentimetern als Mordwaffe genutzt worden sei. Der Junge soll noch gelebt haben, als auf ihn eingestochen wurde.
Laut dem Rechtsmediziner gebe es keine Anzeichen dafür, dass Fabian sich gegen die Angriffe gewehrt hat. Es sei denkbar, dass der Täter oder die Täterin von hinten zugestochen hat.
Das Verlesen des Gutachtens sei für viele Angehörige im Gericht nur schwer zu ertragen gewesen. Fabians Mutter war am Donnerstag im Gerichtssaal nicht anwesend. Die Hauptangeklagte Gina H.* habe während der Verlesung immer wieder in den Akten geblättert und die Bilder des Leichnams nicht angeschaut.
Gina H. hat «Schiss» vor etwas in ihrem Auto
Am Nachmittag wird in der Verhandlung ein brisantes Telefonat der Hauptverdächtigen präsentiert. Entstanden ist es am 17. Oktober, drei Tage, nachdem die Leiche von Fabian gefunden wurde.
Gina H. spricht mit ihrem Nachbarn über ihr Auto. Sie erklärt, wo nichts sei, könne auch nichts weggewischt werden. Sie hätte aber «Schiss», dass hinten links auf der Fussmatte noch irgendetwas sein könnte, berichtet der «Nordkurier» weiter. Ihr Gesprächspartner beschwichtigt sie. Er erklärt, dass das mit dem Blut doch erklärbar sei.
In dem Gespräch sei es ebenfalls um eine Flasche mit Brennmittel gegangen. Auch in einem zweiten Telefonat, das dem Gericht vorliegt, sorgt sich Gina H., dass noch Brandbeschleuniger im Auto sein könnte.
*Name bekannt





