Eilmeldung – Die späte Reue von Fabians Vater
Ein Schicksal, das Menschen in ganz Deutschland bewegt: Der achtjährige Fabian aus Güstrow war am Abend des 10. Oktobers plötzlich nicht mehr auffindbar. Vier Tage später, am 14. Oktober, wurde er tot in einem Waldstück bei Klein Upahl entdeckt, etwa 15 Kilometer von seinem Zuhause entfernt. Die Behörden untersuchen den Vorfall intensiv.
Bevor diese traurige Gewissheit bekannt wurde, sprach Fabians Vater, Matthias Röhrbein, mit RTL über die Stunden nach dem Verschwinden seines Sohnes. Seine Worte spiegelten Hoffnung, Sorge und Hilflosigkeit wider.
Als Fabian plötzlich nicht mehr erreichbar war, wollte Matthias zunächst nicht das Schlimmste glauben:
„Erst habe ich gedacht, das wäre vielleicht ein schlechter Witz oder er ist rausgegangen und bei Freunden,“ erzählte er damals.
Doch als klar wurde, dass bereits alle nach Fabian suchten, wurde ihm bewusst, dass etwas passiert sein musste. „Ja, das war wie ein Schlag ins Gesicht“, fügte er hinzu.
Seit diesem Moment fand der Vater keine Ruhe mehr. Er beschrieb die quälende Ungewissheit:
„Ich komme überhaupt nicht zur Ruhe, fühle mich hilflos, verlassen.“
„Nachts gehe ich kaum noch ins Bett, bleibe auf der Couch sitzen, in der Hoffnung, dass mein Sohn zurückkommt.“
Unterdessen begann in Güstrow eine großangelegte Suchaktion. Hunderte Einsatzkräfte suchten Tag und Nacht – mit Hunden, Drohnen und Booten. Spuren führten zeitweise in einen Wald bei Zehna oder zum Inselsee, doch ohne Erfolg.
Dann die traurige Nachricht: Fabian wurde gefunden. Die Behörden sicherten den Fundort, während Fachleute die Umgebung untersuchten und psychologische Unterstützung organisiert wurde.
Am Tag nach der Entdeckung versammelten sich Hunderte Menschen in der Marienkirche von Güstrow. Kerzen brannten, Blumen und Kuscheltiere wurden abgelegt. Bürgermeister Sascha Zimmermann sprach den Angehörigen sein Mitgefühl aus:
„Fabian, du warst einer von uns, du wirst uns fehlen.“
Pastor Jens-Peter Schulz sprach von der „traurigen Gewissheit, dass Fabian nicht zurückkommt.“ Viele Menschen weinten still, hielten sich an den Händen. Auf einem Zettel stand in Kinderschrift:
„Wir werden dich nie vergessen, Fabian.“
Für Matthias Röhrbein ist der Schmerz kaum in Worte zu fassen. Seine damaligen Worte wirken wie ein stilles Gebet, das nicht erhört wurde. Heute bleibt dieser Wunsch – Ausdruck der tiefen Liebe eines Vaters.

Vier Wochen nach dem Vorfall gab es eine neue Entwicklung in den Ermittlungen: Gina H., die frühere Lebensgefährtin von Fabians Vater, wurde vorläufig festgenommen. Die Behörden bestätigten, dass sie dem zuständigen Gericht vorgeführt und formell in Untersuchungshaft genommen wurde.
Gina H. war Fabians Vater bis wenige Wochen vor dem Vorfall nahegestanden. Nach der Trennung blieb offenbar ein enges Band, zumindest aus ihrer Sicht. Viele Nachbarn berichteten, dass sie freundlich wirkte, aber innerlich mit schwierigen Lebensumständen zu kämpfen hatte. Sie kannte Fabian gut und hatte sich während der Beziehung um ihn gekümmert. In einem Interview sagte sie einst:
„Fabian war wie ein eigenes Kind für mich. Ich habe ihn sehr gern gehabt.“
Die Ermittlungen dauern an. Die Behörden wollen alle Umstände vollständig aufklären und prüfen weiterhin Hintergründe und mögliche Beteiligungen. Viele Fragen sind noch offen, etwa was in den Tagen vor Fabians Tod geschah und welche Rolle Beteiligte spielten.






