Ex-Freundin des Vaters dringend tatverdächtig – was könnte ihr Motiv gewesen sein? „Eifersucht, Wut und Hass: So soll sie auf den 8-jährigen Fabian losgegangen sein!“
📰 Neuigkeiten im Fall Fabian – Aussagen der Ex-Freundin werfen neues Licht auf die Ereignisse
Warum musste das Schicksal des kleinen Fabian (8) aus Güstrow so tragisch enden?
Mitte Oktober wird der Junge nach Tagen intensiver Suche in einem Waldgebiet bei Klein Upahl entdeckt. Seitdem beschäftigt der Fall nicht nur die Ermittler, sondern auch ganz Mecklenburg-Vorpommern.
Nun sorgt eine neue Entwicklung für Aufsehen: Eine Frau aus dem engeren Umfeld der Familie steht im Mittelpunkt der Untersuchungen. Nach Informationen aus Ermittlerkreisen handelt es sich um die ehemalige Partnerin des Vaters.
Der renommierte Kriminalexperte Axel Petermann erklärt gegenüber RTL:
„Dass in diesem Fall eine Frau im Fokus steht, ist tatsächlich ungewöhnlich. In den meisten Fällen stammen Täter aus einem anderen Umfeld – doch hier scheint alles sehr persönlich geprägt zu sein.“
Auch ihre Verbindung zur Familie sorgt für Diskussionen. Die 29-Jährige hatte selbst angegeben, sie sei zufällig an den Ort gelangt, an dem Fabian entdeckt wurde. Für viele aus der Region ein Zufall, der Fragen aufwirft.
Petermann weiter: „Wenn Frauen in solche Ereignisse verwickelt sind, spielt häufig das persönliche Umfeld eine Rolle – Emotionen wie Eifersucht, Enttäuschung oder tiefe Kränkung können starke Auslöser sein.“
Bekannt ist, dass die Frau mehrere Jahre mit Fabians Vater zusammen war, bis die Beziehung im Sommer endete. Danach trennten sich ihre Wege – doch der Kontakt riss offenbar nicht ganz ab.
Einige Beobachter vermuten, dass das Motiv, falls sich ein Zusammenhang bestätigen sollte, auch emotionaler Natur sein könnte. Petermann nennt als Beispiel das sogenannte „Medea-Phänomen“: Menschen, die aus Schmerz oder Rache handeln, um anderen seelisch zu schaden.
Offiziell äußern sich die Ermittlungsbehörden derzeit nicht zu Details. Fest steht nur: Die Untersuchungen laufen auf Hochtouren. Für alle Beteiligten gilt weiterhin – solange nichts bewiesen ist, steht niemand schuldig da.
Im Ort herrscht weiterhin tiefe Betroffenheit. Viele hoffen, dass bald Klarheit in das Geschehen kommt – für Fabian, seine Familie und für eine Gemeinschaft, die seit Wochen zwischen Trauer, Fassungslosigkeit und der Suche nach Antworten lebt.




