Gil Ofarim zieht sich überraschend aus der Sendung zurück – allerdings mit einem Angebot
PLÖTZLICHER RÜCKZUG? Gil Ofarim will aus dem Dschungelcamp aussteigen – doch ein Problem steht ihm im Weg!
Kurz vor dem Start von „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“ sorgt ausgerechnet Gil Ofarim erneut für Wirbel. Kaum war seine Teilnahme offiziell bestätigt, brodelt es hinter den Kulissen – und jetzt der nächste Knall: Der Musiker soll ernsthaft darüber nachdenken, das Dschungelcamp 2026 freiwillig zu verlassen. Doch so einfach ist das nicht…
Die 19. Staffel der RTL-Kultshow startet am 23. Januar – zwölf Promis kämpfen um Ruhm, Aufmerksamkeit und die begehrte Dschungelkrone. Einer von ihnen: Gil Ofarim. Doch statt Vorfreude herrscht bei vielen Zuschauern Empörung. Und genau dieser öffentliche Druck könnte nun alles kippen.
Shitstorm statt Sternstunden
Schon seit der Kandidatenliste steht Gil Ofarim im Zentrum hitziger Debatten. Hintergrund ist der Skandal aus dem Jahr 2021, der 2023 vor Gericht endete: Ofarim hatte einen Hotelmitarbeiter fälschlicherweise antisemitischer Beleidigungen beschuldigt. Das Verfahren wurde nach seinem Geständnis gegen Zahlung von 10.000 Euro eingestellt – ohne Vorstrafe, ohne Eintrag ins Strafregister.
Rechtlich abgeschlossen, gesellschaftlich jedoch keineswegs vergessen.
In sozialen Netzwerken überschlagen sich die Reaktionen. Fans drohen offen mit Boykott, werfen RTL Verantwortungslosigkeit vor und fordern den Sender auf, Ofarim aus dem Camp zu nehmen. Der Druck ist enorm – und offenbar nicht spurlos an dem Musiker vorbeigegangen.
Rückzug aus Angst vor dem Dschungel?
Laut produktionnahen Kreisen soll Gil Ofarim intern bereits Zweifel an seiner Teilnahme geäußert haben. Zu groß sei die Angst, im Camp permanent mit seiner Vergangenheit konfrontiert zu werden – sowohl von Mitkandidaten als auch vom Publikum.
„Der Dschungel ist gnadenlos“, heißt es aus seinem Umfeld. „Jede Schwäche wird ausgeschlachtet, jedes Wort gegen dich verwendet.“
Gerüchten zufolge fürchtet Ofarim, dass sich die Show weniger um Prüfungen und Lagerfeuer drehen könnte – sondern um Verhöre, Vorwürfe und moralische Abrechnung zur besten Sendezeit.
Doch dann kommt das große ABER …
Ein freiwilliger Rückzug klingt zunächst einfach. Doch hier liegt das Problem: Vertrag ist Vertrag.
RTL lässt sich Ausstiege kurz vor Showstart teuer bezahlen. Wer ohne triftigen medizinischen oder rechtlichen Grund abspringt, muss mit empfindlichen Vertragsstrafen rechnen. Summen im hohen fünfstelligen Bereich sind keine Seltenheit.
Für Gil Ofarim könnte ein Rückzug also nicht nur ein Image-, sondern auch ein massives finanzielles Risiko bedeuten.
Ein Produktionsinsider verrät:
„Einfach sagen ‚Ich will nicht mehr‘ funktioniert nicht. Es gibt klare Vereinbarungen – und RTL zieht die auch durch.“
Australien, Visum – und alte Sorgen
Zusätzliche Brisanz: Auch die Einreise nach Australien stand zeitweise im Raum. Das Land ist bekannt für strenge Visaregeln bei Personen mit strafrechtlicher Vergangenheit. Zwar trifft die Regelung auf Ofarim offiziell nicht zu – er gilt nicht als vorbestraft –, doch allein die Diskussion sorgte für Unsicherheit.
Am Ende gab es offenbar grünes Licht. Doch die Kombination aus Skandalvergangenheit, öffentlichem Druck und psychischer Belastung bringt den Musiker nun offenbar ins Wanken.
RTL schweigt – noch
Offiziell hält sich RTL bedeckt. Von einem möglichen Rückzug will der Sender nichts wissen. Auch Gil Ofarim selbst äußert sich bislang nicht öffentlich zu den Gerüchten.
Doch in der Branche heißt es: Die Gespräche laufen. Hinter verschlossenen Türen soll intensiv abgewogen werden – Risiko gegen Reichweite, Drama gegen Imageschaden.
Denn eines ist klar: Gil Ofarim polarisiert. Und Polarisierung bedeutet Quote.
Wiederholt sich die Geschichte?
Die Dschungelcamp-Historie kennt ähnliche Fälle. 2023 durfte Martin Semmelrogge wegen Vorstrafen nicht einreisen und musste kurzfristig abreisen. Auch andere Stars standen kurz vor dem Aus – teils freiwillig, teils unfreiwillig.
Ein Rückzug Ofarims wäre ein weiterer Tiefpunkt – aber auch ein mediales Beben.
Entscheidung auf der Kippe
Bleibt Gil Ofarim im Camp und stellt sich den Kameras? Oder zieht er die Reißleine – trotz möglicher Millionen-Zuschauer und hoher Vertragsstrafen?
Fest steht:
Der eigentliche Dschungel für Gil Ofarim beginnt nicht in Australien, sondern längst in der Öffentlichkeit.
Und egal, wie er sich entscheidet – ruhig wird es um ihn so schnell nicht werden.




