Gina H. unter dringendem M-o-r-dverdacht – Fabians (†8) Mutter Dorina L.: „Diese Fragen quälen mich Tag und Nacht“
Güstrow (Mecklenburg-Vorpommern) – Im tragischen Fall um den achtjährigen Fabian gibt es neue Entwicklungen. Am 6. November wurde eine Frau namens Gina H. im Zusammenhang mit dem Tod des Jungen vorläufig festgenommen. Nach RTL-Informationen hatte sie zuvor mehrere Jahre eine Beziehung mit Fabians Vater.
Die Rechtsanwältin Christine Habetha, die die Mutter des Jungen – Dorina L. – vertritt, schildert im RTL-Gespräch die Reaktionen ihrer Mandantin:
„Natürlich war es ein schwerer Moment, als Dorina von der Festnahme erfuhr. Aber völlig überrascht war sie nicht“, erklärt Habetha. Dorina habe schon früh ein ungutes Gefühl gehabt, „als klar wurde, wer den Jungen gefunden hat und unter welchen Umständen das geschah“.
Verwundert habe die Mutter nur, dass einige Zeit verging, bis es schließlich zu der Festnahme kam.
Eine frühere Verbindung zwischen den Beteiligten
Nach Recherchen von RTL war Gina H. etwa vier Jahre lang mit Fabians Vater liiert. Die Beziehung endete im Sommer 2025, doch der Kontakt zu Fabian blieb zunächst bestehen. Der Junge habe sich gern bei Gina aufgehalten, dort mit ihrem gleichaltrigen Kind und Nachbarskindern gespielt.
Auch Fabians Mutter Dorina hatte laut ihrer Anwältin kein schlechtes Gefühl, wenn ihr Sohn Zeit bei Gina verbrachte. „Er erzählte immer positiv von den Besuchen“, sagt Habetha.
Erst als es zwischen Gina H. und Fabians Vater wiederholt zu Spannungen kam, sei der Kontakt beendet worden.
Schmerz, Fragen und Vertrauen in die Ermittler
Wie geht Dorina mit der schweren Situation um?
„Sie versucht, das Unbegreifliche zu begreifen“, beschreibt Anwältin Habetha. „Da ist die unermessliche Trauer über den Verlust ihres Kindes – und gleichzeitig viele Fragen, die sie beschäftigen.“

Noch liegen nicht alle Ermittlungsergebnisse vor. Dorina und ihre Anwältin wollen die offiziellen Auswertungen abwarten. „Wir halten uns mit Spekulationen bewusst zurück und setzen Vertrauen in die Arbeit der Ermittlungsbehörden“, betont Habetha.






