Mordfall Fabian: Jetzt enthüllt der Vater schockierende Details
Rostock/Güstrow • Lesedauer: 2 min
Der Vater des getöteten Fabian soll die Angeklagte – seine Ex-Freundin – schon einen Tag nach dem Verschwinden des Jungen verdächtigt haben, mit dem Mord etwas zu tun zu haben. Das hat die schon lange getrennt von ihm lebende Mutter Fabians am Donnerstag im Mordprozess am Landgericht Rostock erklärt. Eine Freundin habe ihr dies berichtet, als Fabian noch verschwunden war.
„Gina bestimmt nicht mehr über mein Leben“
Fabians Vater, der am Donnerstagnachmittag als Zeuge geladen ist, soll am Samstag, den 11. Oktober, bei der Suche nach dem Jungen in einem Waldstück gesagt haben, er „könne sich sehr gut vorstellen, dass meine Ex etwas damit zu tun hat“.
Die 30-jährige Angeklagte war rund vier Jahre mit dem Vater des achtjährigen Mordopfers ein Paar. Dieser soll die Beziehung zu ihr am 13. August 2025 aber beendet haben. Er begründete das wiedererwachte Interesse an seinem Sohn gegenüber Fabians Mutter damit, dass er jetzt wieder mehr Zeit habe, da die Angeklagte nicht mehr über sein Leben bestimme
Laut Staatsanwaltschaft soll der Mann der Angeklagten auch noch am 9. Oktober, einen Tag vor dem Verschwinden Fabians, in einer Chatnachricht geschrieben haben, dass er diese Beziehung nicht wieder aufleben lassen wolle. Damit würde er den Kontakt zu Fabian riskieren, den er nicht wieder verlieren wolle. Dies soll, laut Anklage, ein Grund für die Tat der Angeklagten gewesen sein. Im Prozess hat die Frau aus einem Dorf südlich von Güstrow bisher geschwiegen.

Fabian wurde laut Rechtsmedizin am späten Vormittag des 10. Oktober 2025 an einem Wasserloch bei Klein Upahl erstochen. Danach wurde versucht, den Leichnam mit Feuer zu beseitigen, was aber nicht klappte. Die Kinderleiche wurde vier Tage nach dem Verschwinden entdeckt. So soll die Angeklagte der Polizei davon erzählt haben.
Fabians Vater würde Angeklagte im Gefängnis besuchen
Im Prozess wurde am Donnerstag außerdem bekannt, dass der Vater eine Lebensversicherung und die Mutter eine Unfallversicherung auf den Jungen abgeschlossen hatten. Beide sollen Geld gezahlt haben, jeweils eine vierstellige Summe. Sie habe aber keinen Kontakt mehr zum Vater, weil ihr das nicht gut tue, sagte die Mutter Fabians weiter. Sie könne nicht verstehen, dass dieser Mann wieder auf Feiern gehen kann und die Angeklagte weiterhin in Haft besuche.





