Schock im Fabian-Fall: Gina H. wurde entlastet – nun ist die Mutter die nächste Verdächtige.
Mord an Fabian (8): Mutter unter Verdacht! Polizei entdeckt neue Widersprüche
Die Ermittlungen im Fall des achtjährigen Fabian aus Güstrow halten Deutschland weiter in Atem. Wochen nach dem tragischen Verschwinden des Jungen arbeitet ein großes Team von Ermittlern unermüdlich daran, offene Fragen zu klären. Im Mittelpunkt der aktuellen Untersuchungen steht nun die Mutter des Kindes, die zunehmend unter Verdacht geraten ist.
Nach Informationen aus Ermittlerkreisen suchen die Behörden weiterhin nach Personen, die sich am 10. Oktober in der Umgebung von Klein Upahl aufgehalten haben sollen – dem Tag, an dem Fabian spurlos verschwand. Ein Fund an einem abgelegenen Teich löste damals landesweit Bestürzung aus.
Ein Profiler, der den Fall für mehrere Medien analysierte, bezeichnete die Vorgänge als „außergewöhnlich und hochkomplex“. Besonders auffällig sei, dass eine weibliche Hauptperson im Zentrum stehe – etwas, das in vergleichbaren Fällen eher selten vorkommt. „Die psychische Verfassung der Beteiligten spielt eine entscheidende Rolle. Emotionale Motive wie Eifersucht, Enttäuschung oder Abhängigkeiten können das Handeln beeinflussen“, erklärte der Experte.
Oberstaatsanwalt Harald Nowack betonte gegenüber der Ostsee-Zeitung, dass die Ermittler gezielt nach fünf Spaziergängern suchen, die sich am fraglichen Tag in der Nähe des Fundortes aufgehalten haben sollen. „Wir hoffen, dass diese Personen wertvolle Hinweise liefern können. Vielleicht haben sie etwas bemerkt, das auf den ersten Blick unauffällig erschien“, sagte Nowack.
Für zusätzliche Spannung sorgte ein Fund, den ein RTL-Team nahe des Waldes von Klein Upahl machte. Eine Spaziergängerin trat auf die Reporter zu und übergab eine schwarze Plastiktüte, in der sich ein angekohlter Lederhandschuh befand. Ob dieser Fund mit dem Fall in Verbindung steht, ist bislang unklar. Die Behörden prüfen derzeit, ob es sich um ein relevantes Beweisstück handelt.
Das private Umfeld der Mutter steht unter Schock. Ihr Anwalt berichtete, dass die Situation seine Mandantin emotional stark belastet habe: „Jeder Mensch würde in so einer Lage erschüttert reagieren. Sie hat geweint, gezittert und war tief getroffen.“ Gleichzeitig betonte er, dass sie bereit sei, mit den Ermittlern zusammenzuarbeiten.
Ihr siebenjähriger Sohn befindet sich derzeit unter Aufsicht der Familienhilfe. Über sein weiteres Wohlergehen wird das Familiengericht in Güstrow entscheiden. Die Großeltern, bei denen die Frau bislang lebte, zeigen sich laut Medienberichten ebenfalls sehr betroffen und hoffen auf eine baldige Aufklärung.
Neue Spuren, widersprüchliche Aussagen und der Fund im Wald fügen sich langsam zu einem Bild zusammen – doch viele Fragen bleiben weiterhin offen. Die Ermittlungen dauern an. Alle Beteiligten gelten bis zu einer gerichtlichen Entscheidung als unschuldig.
(Quellen: RTL, ZDF, Ostsee-Zeitung, t-online)




