SCHOCK IM FABIAN-PROZESS: Der Richter stellt plötzlich eine „entscheidende Frage“ an Fabians Vater – der gesamte Gerichtssaal verstummt sofort nach seiner Reaktion!

Nächste Wendung im Mordfall Fabian: Plötzlich ermittelt die Staatsanwaltschaft auch gegen den Vater des Achtjährigen. Er soll falsche Angaben gemacht haben.
Überraschung am vierten Prozesstag im Mordfall Fabian: Die Staatsanwaltschaft hat ein Ermittlungsverfahren gegen Fabians Vater eingeleitet – wegen möglicher Falschaussage. Das bestätigte eine Gerichtssprecherin t-online am Mittwochvormittag, nachdem “Bild”-Zeitung und “Stern” berichtet hatten.
Fabians Vater, Matthias R., sei bei seiner ausführlichen Aussage am vergangenen Prozesstag vor dem Landgericht Rostock offenkundig nicht an einer objektiven Wahrheitsfindung interessiert gewesen, sagte Oberstaatsanwalt Harald Nowack zur Begründung. R. habe nachweislich falsche Angaben gemacht.
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Es sei wenig nachvollziehbar, wie ein Zeuge seine Aussage derart ändern könne, betonte Nowack mit Blick auf vorherige Vernehmungen des Vaters unter anderem bei der Polizei. Er sei auch nicht nachzuvollziehen, warum er wieder eine Beziehung zur Angeklagten aufgenommen habe.
Mordfall Fabian: Vater soll falsche Angaben gemacht haben
Die Gerichtssprecherin erklärte t-online, der Vorwurf beziehe sich lediglich auf eine oder mehrere Aussagen, die R. als Zeuge getätigt habe. R. selbst gilt im Mordfall Fabian weiter als Zeuge, nicht als Verdächtiger. Sollte es wegen der mutmaßlichen Falschaussage zu einem Gerichtsprozess kommen, würde dieser separat am Amtsgericht verhandelt werden – und das wohl auch erst nach Ende des Prozesses um den getöteten Achtjährigen.
Den Schritt hatte die Staatsanwaltschaft bereits am dritten Prozesstag angedeutet. Nowack hatte R. am Dienstag (5. Mai) darauf hingewiesen, dass er als Zeuge zwingend die Wahrheit sagen müsse. Sollte sich herausstellen, dass dies nicht der Fall sei, “werden wir Ermittlungen gegen Sie einleiten”, so Nowack.

Fall Fabian aus Güstrow: Vater löste Wirbel mit Aussage aus
Der Vater des Jungen hatte sich im Laufe des dritten Prozesstages wiederholt in Widersprüche verstrickt und eigene Aussagen über die Angeklagte Gina H. relativiert. Gegen Ende der Vernehmung bestätigte er, dass er und Gina H. wieder ein Paar seien. Er besuche sie regelmäßig in der Untersuchungshaft. Er betonte, er glaube an die Unschuld von Gina H. Tatsächlich hatte die Staatsanwaltschaft zahlreiche Indizien präsentiert, etwa ein Video einer Überwachungskamera, das den orangefarbenen Wagen der Angeklagten im tatrelevanten Zeitraum nahe Fabians Wohnung in Güstrow zeigt. Außerdem wurde von Gina H.s Handy gegoogelt: “Fressen Wildschweine tote Menschen”. Fabians Vater gab an, er glaube, ihr Handy könnte gehackt worden sein.
Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass die 30-jährige Gina H. den achtjährigen Fabian am Vormittag des 10. Oktober 2025 mit sechs Messerstichen tötete, um einen Streitpunkt mit Fabians Vater beizulegen und ihn wieder an sich zu binden. Beide hatten sich Wochen zuvor getrennt. Wegen Fabian soll es wiederholt zu Streit gekommen sein. Für die Angeklagte gilt bis zu einem rechtskräftigen Urteil die Unschuldsvermutung.
Für den Prozesstag waren zunächst 17 Termine bis zum 2. Juli angesetzt worden. Nun teilte die Kammer aber mit, dass es mindestens zehn weitere Termine geben soll. Die Termine sollen noch am Mittwoch mit den Prozessbeteiligten vereinbart werden.





