Schockierende Wendung im Mordfall Fabian: Ist der Vater der wahre Täter?
Im Mordprozess gegen Gina H. gerät nun auch Fabians Vater ins Visier der Justiz – die Staatsanwaltschaft bestätigt ein Ermittlungsverfahren gegen den Mann.
Rostock – Eine neue Wende im Mordfall Fabian: Wie die Staatsanwaltschaft am Mittwoch, den 13. Mai 2026, laut einem Bericht des Redaktionsnetzwerks Deutschland im Rahmen des vierten Prozesstages erklärte, wurde gegen den Vater des achtjährigen Fabian aus Güstrow ein Ermittlungsverfahren wegen Falschaussage eingeleitet.

Der Mann stehe im Verdacht, vor Gericht die Unwahrheit gesagt zu haben. Wie RND weiter berichtet, sei der Hintergrund der nun eingeleiteten Ermittlungen die unterschiedlichen Aussagen des Vaters. So habe er bei der Polizei beim Verschwinden des Kindes teilweise völlig anders ausgesagt, als bei seiner Aussage vor Gericht. Im Rahmen seiner Aussage vor Gericht nahm der Vater einige Aussagen zurück.
Paukenschlag im Mordfall Fabian: Staatsanwaltschaft leitet Ermittlungen gegen Vater ein
Bereits bei vorherigen Prozesstagen wollte sich der Vater des Opfers im Rahmen seiner Aussage zudem an so manche zuvor getätigte Aussage nicht mehr erinnern. Zudem hatte der Vater für Aufsehen gesorgt, als er im Gerichtssaal offen mit der Mordverdächtigen flirtete und erklärte, die beiden seien wieder ein Paar. Der Mann hatte innerhalb seiner Aussage offen erklärt, an die Unschuld der Tatverdächtigen zu glauben.
Laut Anklage hatten sich die Angeklagte und Fabians Vater im August 2025 getrennt. Kurz vor der Tat soll der Vater der Angeklagten klargemacht haben, dass er die Beziehung nicht wieder aufnehmen wolle, weil er Angst habe, dann den Kontakt zu Fabian zu verlieren.
Die Angeklagte sei an der Beziehung interessiert gewesen, weil sie befürchtet habe, „ihren bisherigen Lebensstil nicht weiter fortführen zu können“, befand die Staatsanwaltschaft. Sie habe das Leben Fabians „bedenkenlos“ vernichtet – in der vagen Hoffnung, die „für sie auch monetär vorteillhafte“ Beziehung zu dessen Vater wieder aufnehmen zu können. Der Prozess wird vor dem Landgericht Rostock verhandelt. Quellen: AFP, RND (bk/jl)





