VOR 1 MINUTE: Schockierende Wendung im Mordfall Fabian – Der Vater sorgt mit seinem eigenen erschütternden Geständnis für Entsetzen!
Im Mordprozess um den getöteten Fabian aus Güstrow werden am dritten Prozesstag neue Details bekannt – auch zur Beziehung zwischen Vater und Angeklagter.
Rostock – Update vom 6. Mai, 21:39 Uhr: Am 13. Mai stehen am Landgericht Rostock die Befragungen von Fabians Freunden an. Die Zeugenaussagen sind zwar öffentlich, die Kinder werden jedoch nicht persönlich im Gerichtssaal erscheinen müssen – ihre Befragung erfolgt per Video. Der Verhandlungstag startet um 11 Uhr, bis 13 Uhr stehen zunächst mehrere Audioaufnahmen auf dem Programm.

Am 21. Mai rückt unter anderem der Jugendclub in den Fokus, den Fabian besucht hat. Zwei Polizistinnen, die im Vermisstenfall ermittelt haben, treten als Zeuginnen auf – zu Erkenntnissen aus der Handyauswertung sowie zu Fragen rund um den Vater und sein Alibi. Darüber hinaus sollen zwei weitere Zeugen Angaben zu beobachteten Fahrzeugen machen.
Für den 27. Mai sind ebenfalls Zeugen geladen. Auch sie sollen zu gesichteten Fahrzeugen aussagen, zudem zu Beobachtungen von Rauch oder Feuer am späteren Fundort. Erwartet wird außerdem ein weiterer Polizist als Zeuge.
Update vom 6. Mai, 13:17 Uhr: Nach dem dritten Prozesstag im Mordfall Fabian zeigt sich die Mutter des Opfers entsetzt von den Aussagen des Vaters.
Update vom 6. Mai, 12:30 Uhr: Die Verhandlung im Fall Fabian geht kommende Woche weiter. Derweil sorgt ausgerechnet der Vater des Opfers für Verwirrung.
Update vom 5. Mai, 18:31 Uhr: Der dritte Verhandlungstag im Mordprozess um den getöteten Fabian aus Güstrow zog sich über mehr als acht Stunden. Beim Verlassen des Saals deutete Oberstaatsanwalt Harald Nowack gegenüber t-online an, dass die Staatsanwaltschaft noch weiteres Belastungsmaterial in der Hand hält.
Bereits im Verlauf der Sitzung hatte Nowack Matthias R. unter Druck gesetzt: Er konfrontierte ihn mit einer Aussage, die R. unmittelbar nach dem Fund von Fabians Leiche gegenüber einer Polizeibeamtin gemacht haben soll – und in der er die Angeklagte als eifersüchtig und nicht in der Lage, die Trennung zu verarbeiten, beschrieben haben soll. Vor Gericht wollte R. sich an nichts davon erinnern.
Für Aufsehen sorgte laut t-online zudem die Enthüllung, dass eine Trauerrede, die Gina H. angeblich eigenhändig für R. geschrieben hatte, in Wirklichkeit von ChatGPT stammte. Offen bleibt derweil die Frage nach der Mordwaffe: Ein im Dezember in Güstrow aufgefundenes Küchenmesser rückt nun stärker in den Fokus der Ermittlungen.
Update vom 5. Mai, 17:02 Uhr: Im Mordprozess um den getöteten Fabian verlas die Anwältin von Fabians Mutter am dritten Verhandlungstag ein Protokoll eines Gesprächs zwischen der Angeklagten Gina H. und einer Jugendamtsmitarbeiterin. Daraus geht hervor, dass Gina H. vor ihrer Festnahme angegeben haben soll, die breite öffentliche Anteilnahme am Tod des Jungen nicht zu verstehen. Die Reaktionen im Saal ließen nicht lange auf sich warten: Das Publikum zeigte sich laut Focus hörbar bewegt. Auch Fabians Vater Matthias R. zeigte sich von der Aussage tief betroffen.
Erstmeldung vom 5. Mai: Im Mordprozess um den achtjährigen Fabian aus Güstrow hat das Landgericht Rostock am Dienstag den dritten Verhandlungstag abgehalten. Im Mittelpunkt stand die Kommunikation zwischen Fabians Vater Matthias R. und der Angeklagten Gina H. am Tag des Verschwindens des Jungen. Vorsitzender Richter Holger Schütt analysierte gemeinsam mit dem Zeugen den Nachrichtenverlauf vom Tag des Verschwindens des Jungen am 10. Oktober 2025. Der Staatsanwalt hatte zuvor neue Enthüllungen angekündigt.
Das Bundeskriminalamt hatte dafür eine eigens erstellte Kommunikationsanalyse ausgewertet. Demnach habe Gina H. in ihrer Korrespondenz mit R. üblicherweise kaum Interesse an dessen Familienleben gezeigt – am Tag des Verschwindens jedoch mehrfach nachgefragt, was ihn beschäftige, noch bevor er vom Verschwinden seines Sohnes berichtet hatte.
Technische Beweise bringen Wendung im Fall um den getöteten Fabian
Im Gerichtssaal wurden laut Focus außerdem Sprachnachrichten zwischen beiden abgespielt. Darin soll die Angeklagte unter anderem geäußert haben, dass sie nicht genug im Mittelpunkt der Beziehung stehe und der Kontakt von R. zu Fabians Mutter sie störe.
Für Aufsehen sorgte die Aussage von Matthias R. zu seiner aktuellen Beziehung zur Angeklagten: Auf Nachfrage von Richter Schütt sagte er: „Wir sind wieder ein Paar“ – die Beziehung habe sich im Januar während eines Gefängnisbesuchs wieder angebahnt. Er stehe offen hinter ihr, so R. laut Focus.
Eine weitere Wendung brachten technische Beweise: Wie t-online und Focus berichten, zeigte eine Überwachungskamera Gina H.s Fahrzeug am Tattag in unmittelbarer Nähe von Fabians Wohnung. Kurz darauf soll ein Foto auf ihrem Handy entstanden sein, das einen Ort in der Nähe des späteren Leichenfundorts zeigt. Richter Schütt hielt dem Vater diese zeitliche Abfolge vor.
Prozess im Fall des getöteten Fabian: Suchverlauf von Gina H.s Handy sorgt für Aufregung
In Gina H.s Auto wurden laut Focus zudem Faserspuren sowie eine Küchenrolle mit Blutspuren sichergestellt. Die Erklärung der Angeklagten dazu zweifeln die Ermittler an. Besonders brisant: Wie t-online berichtet, zeigt der Suchverlauf auf Gina H.s Handy, dass bereits vor der offiziellen Vermisstenmeldung über ihren Account nach einer vermissten Person in Güstrow gesucht wurde. Gina H. erklärte, ihr Gerät könnte gehackt worden sein.
Trotz der Indizien bekannte sich R. laut Focus öffentlich zur Unschuld der Angeklagten. Die Staatsanwaltschaft wirft Gina H. vor, den Jungen getötet zu haben, um die Beziehung zu R. zu retten, wie dpa und t-online übereinstimmend berichten. (Quellen: dpa, Focus, t-online) (tt)









