Wichtiger Durchbruch: Diese Aussage könnte alles verändern – Neue Hoffnung für Fabians Mutter
Güstrow / Reimershagen – Ein entscheidender Durchbruch im tragischen Fall um den achtjährigen Fabian sorgt in der Region weiterhin für Aufsehen. Nach monatelangen Ermittlungen wurde am vergangenen Freitag eine Bekannte der Familie unter dringendem Verdacht in Untersuchungshaft gebracht. Es handelt sich dabei offenbar um jemanden, der dem Jungen vertraut war.
Wie die Anwältin von Fabians Mutter, Christine Habetha, im RTL-Interview berichtet, ist die Reaktion von Dorina L. eine Mischung aus Entsetzen und Erleichterung. „Es war eine große Überraschung, aber auch eine Art Befreiung, endlich zu wissen, dass die Ermittlungen vorankommen“, erklärte Habetha. Die Mutter sei vor allem bestürzt darüber, dass eine ihr bekannte Person, die dem Jungen nahe stand, plötzlich unter Verdacht geraten sei.
Bislang haben die Behörden keine offiziellen Angaben zur Identität der verdächtigen Frau gemacht. Harald Nowack von der Staatsanwaltschaft Rostock betonte, dass selbst kleinste Hinweise zur Identifizierung der Frau führen könnten, da sie in einem dörflichen Umfeld lebt. Solange kein rechtskräftiges Urteil vorliegt, gilt die Unschuldsvermutung.![]()
Am Tag der Festnahme durchsuchten Polizisten mehrere Orte in Reimershagen und im Ortsteil Rum Kugel, darunter auch das Zuhause der ehemaligen Partnerin von Fabians Vater. Dabei wurden diverse Gegenstände sichergestellt, unter anderem das Auto der Frau. Offizielle Statements der Staatsanwaltschaft zur Festnahme und weitere Details zu den Ermittlungen sind weiterhin zurückhaltend veröffentlicht worden.
Laut Habetha habe Fabian eine enge Verbindung zu der nun festgenommenen Frau gehabt. „Sie kannte die Frau aus einem Umfeld, in dem sie dem Kind eigentlich zugetan war. Sonst hätte die Mutter niemals zugelassen, dass Fabian Umgang mit ihr hat“, so die Anwältin. In der Nachbarschaft lebten auch andere Kinder, mit denen Fabian oft spielte. „Für ihn war das eine Art zweites Zuhause“, betont Habetha.
Der zuständige Pflichtverteidiger der Frau, Andreas Ohm, bestätigte gegenüber Medien, dass seine Mandantin über die Festnahme überrascht war. „Es ist kein Geheimnis: Wenn man festgenommen wird, ist man erschüttert. Sie ist in Tränen ausgebrochen und deutlich verunsichert gewesen“, schilderte Ohm. Er fügte hinzu, dass das Kind der Verdächtigen ungefähr im Alter von Fabian sei und derzeit von Familien- und Jugendhilfe betreut werde. „Wie es da weitergeht, wird sicherlich das Familiengericht in Güstrow klären müssen“, sagte Ohm.
Ohm selbst ist erfahrener Rechtsanwalt und aktuell auch Präsident der Stadtvertretung in Güstrow. Seit 2002 ist er als Jurist sowohl im Straf- als auch im Familienrecht tätig und hat viele Jahre an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung, Rechtspflege und Polizei in Güstrow Strafrecht unterrichtet.
Die Festnahme löste in der Familie des Jungen bereits vorherige Spekulationen aus. Die Mutter und ihre Verwandten hatten schon einige Tage zuvor Verdacht geschöpft. Im Gespräch äußerte Claudia Kauer, Cousine von Fabians Mutter, Skepsis: „Warum sollte jemand ausgerechnet nach Klein Upahl gehen, um den Jungen zu finden? Das sind zu viele Zufälle.“
Die Ermittlungen dauern an, und sowohl die Mutter als auch ihr Anwalt betonen, dass sie keine voreiligen Schlüsse ziehen möchten. „Es gibt so viele Spekulationen über den Fall. Wir wollen zunächst sehen, was die Beweise tatsächlich ergeben“, erklärte Habetha.
Ohm fügte hinzu, dass seine Mandantin bereit sei, mit der Presse zusammenzuarbeiten, um möglicherweise zur Aufklärung des Falls beizutragen. Die Situation bleibt angespannt, die Region und die Familie des Jungen verfolgen jeden Schritt der Ermittlungen mit großer Aufmerksamkeit.
Mit der Entscheidung der Behörden, die verdächtige Frau unter Untersuchungshaft zu nehmen, ist ein wichtiger Schritt im Fall Fabian getan. Die Fragen, wie es zu den tragischen Ereignissen kommen konnte, bleiben jedoch weiterhin offen. Die Region wartet gespannt auf die nächsten Entwicklungen, während die Ermittler alle Spuren sorgfältig prüfen.





