Tragödie und Rache: Frau s.t.i.r.b.t nach Messerattacke, Söhne attackieren Täter heftig
Dramatische Auseinandersetzung in Ingolstadt: 45-Jährige erliegt später ihren schweren Verletzungen – Ex-Partner im Krankenhaus bewacht
In Ingolstadt kam es am frühen Freitagabend zu einem schweren Zwischenfall, der einen Großeinsatz der Polizei auslöste. Gegen 19.20 Uhr gerieten eine 45-jährige Frau und ihr 49-jähriger ehemaliger Lebensgefährte in der Richard-Strauss-Straße in eine hitzige Auseinandersetzung, die in Gewalt umschlug.
Nach bisherigen Erkenntnissen der Ermittler kam es während des Streits zu einem massiven körperlichen Angriff auf die Frau, bei dem ein Küchenmesser eine Rolle spielte. Die 45-Jährige erlitt dabei äußerst schwere, lebensbedrohliche Verletzungen. Ihre beiden Söhne im Alter von 23 und 17 Jahren, die sich in unmittelbarer Nähe aufhielten, reagierten sofort und versuchten, ihre Mutter zu schützen. Laut Polizei schlugen und traten sie auf den Angreifer ein, um ihn von weiteren Handlungen abzuhalten. Einer der Brüder zog sich dabei leichte Verletzungen an der Hand zu.
Die alarmierten Rettungskräfte trafen wenige Minuten später ein und brachten sowohl die Frau als auch den 49-Jährigen ins Krankenhaus. Während der Mann schwer verletzt und unter polizeilicher Bewachung behandelt wird, verschlechterte sich der Zustand der 45-Jährigen im Laufe des Abends. Trotz intensiver medizinischer Maßnahmen erlag sie kurze Zeit später ihren schweren Verletzungen.
Die Polizei sperrte den Bereich rund um die Richard-Strauss-Straße großräumig ab und begann sofort mit der Befragung zahlreicher Zeuginnen und Zeugen, die den Vorfall teilweise beobachtet hatten. Auch am Samstagmorgen war die Spurensicherung weiterhin vor Ort tätig. „Bei Tageslicht wird das gesamte Umfeld gründlich abgesucht“, erklärte ein Polizeisprecher.
Die Kriminalpolizei hat in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft die weiteren Ermittlungen übernommen. Neben der Rekonstruktion des genauen Ablaufs wird auch geprüft, was zu der Eskalation führte und ob es vorab bereits Konflikte zwischen den beiden früheren Partnern gab.
Anwohnerinnen und Anwohner zeigten sich am Samstag geschockt über das Geschehen in ihrer Straße. Viele berichteten von lauten Schreien und einem schnellen Eintreffen zahlreicher Einsatzfahrzeuge. Eine Nachbarin sagte: „In dieser ruhigen Gegend hätte niemand mit so etwas gerechnet.“
Die Ermittlungen dauern weiter an.





